So, wie kann künstliche Intelligenz eure Social-Media-Arbeit erleichtern? Ich habe wieder eine kleine Agenda mit einmal warum, ja, warum künstliche Intelligenz, warum brauchen wir das eigentlich? dann der Punkt Voraussetzungen und Grundlagen die dazu gehören. Dann das das gute Prompten. für alle, für die das jetzt noch kein Begriff ist, Prompten, ist das Verb dafür, ist eingedeutscht, würde ich jetzt mal sagen, mittlerweile dass wir Befehle in die künstliche Intelligenz dazu gehe ich darauf gehe ich gleich noch mal ein dann geben. Ja, also es ist quasi ein Befehl, den wir in der Kommunikation mit der künstlichen Intelligenz haben. das ist das Prompten. Und dann habe ich ein paar Beispiele, wie wir jetzt recht einfach KI als Einstieg, sage ich jetzt mal, in der Praxis für unsere Social-Media-Kommunikation nutzen. Und dann habe ich auch noch einen Schritt, der so ein bisschen über das Einsteigerlevel, sage ich jetzt mal, hinausgeht, mitgebracht. einfach um, weil ich ja glaube, dass in diesem Kreis jetzt der Teilnehmenden bestimmt auch Leute sind, die schon ein Ticken weiter vorangekommen sind in der Nutzung von KI in der Social-Media-Kommunikation.
Und für die, die auch ganz am Anfang stehen, ist das bestimmt trotzdem spannend. und dann geht's am Ende um einen ganz zentralen Punkt um die Kontrolle. Ja, also das heißt ganz klar damit wir als Menschen dürfen natürlich nicht die Kontrolle aus der Hand geben oder sollten auch nicht diese Erwartungshaltung an an die die Nutzung von KI stellen. [schnauben] und zu guter Letzt dann ein kleines Fazit anhand drei an der anhand der Beantwortung von drei Fragen können wir relativ gut den Inhalt dieses Vortrags dann zusammenfassen. Warum KI?
Die Arbeit in den sozialen Medien. Viele von Ihnen und euch, ihr kennt das. ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich auf dieses Vortrag jetzt übersteige. ich hatte das gestern glaube ich nicht angesprochen. Ich hoffe, hier ist das in Ordnung. Felix ich weiß nicht du wir beide duzen uns zwar schon, aber ich weiß jetzt gar nicht, wie das bei euch so die Regel ist, aber ich sehe ganz viele Daumen nach oben, deswegen ist das, glaube ich, in Ordnung. Da freue ich mich drüber. normalerweise wäre das jetzt ein Workshop, würde ich denjenigen, die sich jetzt den Gruppenzwang beugen mussten, anbieten, dass ich sie mal gerne auf dem Kaffee oder so anbiete, aber dadurch, dass hier ich sehe gerade über 100 Teilnehmende ich glaube, da das wird zu teuer. also da entschuldige ich mich jetzt einfach nur für. so, Social-Media-Arbeit besteht aus vielen wiederkehrenden Arbeitsschritten. Man entwickelt z. B. Ideen, für Beiträge, für Kampagnen. Man bereitet Informationen auf, ja, schon bestehende Informationen, die dann aufbereitet werden. oder ganz neu erstellte Informationen. Also, das heißt auch, wir arbeiten viel mit Texten in der Kommunikation und in der Social-Media-Kommunikation. Ganz besonders auch. man schreibt Texte, man überarbeitet Texte, man hat Inhalte, die man für die unterschiedlichen Social-Media-Kanäle anpasst. Ja, beispielsweise ist es so, dass wir das ist immer eigentlich schon empfehlenswert war, dass wenn man jetzt beispielsweise einen Facebook-Beitrag erstellt hat, dass man diesen dann nicht eins zu eins auch auf Instagram postet, ja, sondern dass man den da den Beitrag, den man dann hat noch mal so aufbereitet, dass der für Instagram passt und auch in dem Format dann geteilt werden kann. dann gehört zu unseren zu ganz zentral zu unseren Aufgaben als Social-Media-Manager*innen das Planen und das Strukturieren und natürlich auch Visuals und Formate entwickeln. Visuals ist wieder so ein englischer Begriff. Auch da versuche ich jetzt so wie gestern auch heute immer zu über übersetzen.
Visuals sind visuelle Kommunikation. Ja, so so Videos, die wir erstellen, Bilder, die wir erstellen, Reels die Kurzformat-Videos, die die man hat, TikTok etc. das ist mit Visuals gemeint. Das ist jetzt sicherlich keine aus keine keine vollständige Liste an Aufgaben, die die oder Arbeitsschritten, die wir in der Social-Media-Kommunikation haben. Aber das zeigt schon relativ gut, was so unsere Aufgabe ist und generative KI. Ja, und damit sind die Large Language Models die großen Sprachmodelle gemeint. Ja, was sind große Sprachmodelle? Das ist das, was wir alle jetzt gerade auch im letzten Jahr viel gehört haben. ChatGPT, das ist Claude, Gemini und so weiter. Ja, Gemini von Google. das sind in etwa die großen, die bekannten. dann gibt's noch ein europäisches Large Language Model. Mistral kennen vielleicht einige von euch auch. und diese generative KI, ja, diese Large Language Models, diese großen Sprachmodelle können viele unserer Arbeitsschritte, die wir in der Social-Media-Kommunikation haben, vorbereiten für uns und viele der Arbeitsschritte auch beschleunigen. Also, wir kommen g deutlich schneller an das Ziel. Und wenn wir das Ganze gut machen, dann dann ist die Qualität auch besser. Und wichtig ist hier auch, KI ist ja ein Überbegriff, wie ich das schon eingangs gesagt habe und die Entwicklung in der künstlichen Intelligenz geht rasant voran. Ja, so dass selbst ich, der das tagtäglich verfolgt, wie sich das entwickelt, da auch teilweise Schwierigkeiten hab, einen Überblick zu behalten. Ne, vor nicht mal einem halben Jahr haben die allermeisten Expertinnen gesagt, dass beispielsweise die Modelle von ChatGPT die stärksten seien und man damit dann arbeiten solle in die in in der im nächsten Schritt. und mittlerweile ist es aber schon so, dass gerade die Claude Modelle von Anthropic jetzt wahrscheinlich die stärksten sind zur Zeit. Ja, aber auch das verändert sich und das führt dann natürlich auch dazu, dass wir, dass wir uns da nicht so star auf eine dieser LMs fest legen sollten, sondern da auch eine gewisse Flexibilität weiter beibehalten sollten. Opic. Vielleicht für einige für die das nicht gesagt hat, der Begriff Anthropic ist das Unternehmen, was dieses Large Language Model Claude programmiert hat. Und genauso zu gehört ChatGPT als Modell gehört zur Firma OpenAI.
So, KI spart also nicht automatisch Arbeit. Ja. Das ist mir wichtig zu unterstreichen. Künstliche Intelligenz kann Arbeit sparen, wenn wir ihr die richtigen Aufgaben geben. Da liegt sozusagen die Knackpunkt. Wir müssen uns also überlegen, was sind die Aufgaben, die wir eigentlich haben und wie können wir dann im nächsten Schritt diese Aufgaben abgeben an die an die KI. Ja, ich werde jetzt weiter die KI als Sammelbegriff nutzen. ich hoffe, ihr seht es mir nach. [räuspern] so, ich habe euch hier dann noch mal eine auch nicht komplett fertige Übersicht aller klassischen Aufgaben und daraus herleitend dann, was kann man dann mit einer KI-Assistenz machen? Ja, und vielleicht noch mal auch gesag noch mal deutlich gemacht, KI-Assistenz ist dann im ersten Schritt der Chat, den wir über Claude z. B. haben und der oder der Chat den wir über ChatGPT haben. Und einige von euch kennen sich vielleicht noch ein Ticken mehr aus. Man kann da beispielsweise Projekte aufsetzen und innerhalb dieser Projekte kann man dann Kontext hinterlegen und so weiter. Dazu sage ich später noch was. Innerhalb dieser Projekte kann dann ein Projekt eure KI Assistent sein. Ja, wenn man das jetzt mal technisch so einfach wie möglich gestalten möchte. So, eine klassische Aufgabe wären Themen und Content-Ideen entwickeln. Ja, also ganz kreativ sein, überlegen, was sind so unsere Themen Schwerpunkte, die wir haben. Vielleicht haben wir auch eine Content-Strategie und wir können die KI dann dafür nutzen als Assistenz, dass sie uns Ideen vorbereitet, dass sie Perspektiven unserer Zielgruppen einnimmt mit Blick auf unsere eigenen Ideen, dass sie Idee Ideenansätze entwickelt und uns einfach präsentiert.
Ja, und wir dann im nächsten Schritt natürlich uns überlegen müssen als diejenigen, die die sich die dann die Zielgruppen auch hoffentlich besser als die KI kennen und auch wissen, was da an an funktionieren kann. wir treffen dann natürlich die Entscheidungen, was dann umgesetzt werden kann als Beitrag oder auch Texte von Grund auf aufzuschreiben. Es manche das kriege ich häufig als Feedback, machen das auch gerne oder das ist auch so ein so ein so ein Ehrenthema für sie, weil sie einfach das gerne machen, weil sie das gelernt haben, weil sie gerne gute Texte schreiben. Ja, diese Person meine ich damit natürlich nicht. Ja, jeder, der gerne Texte schreibt und gerne seine eigenen Texte machen möchte, dem dem überlasse ich das natürlich. Das ist völlig in Ordnung. für diejenigen, die sagen: "Ja, ich schreib zwar auch gerne Texte, aber das ich habe da jetzt nicht so den allerhöchsten Anspruch daran, dass jetzt jeder Social-Media-Post von mir mit dem besten Text ausgestattet wird, der dann auch mein eigener ist.", da ist meine meine Empfehlung auch in die Richtung, wenn wir mit einer KI-Assistenz arbeiten, kann man zumindest die Entwürfe erstellen lassen, ja? oder wir können selber einen Entwurf erstellen und diesen dann noch mal überarbeiten lassen. Ja, also als dritte klassische Aufgabe hatte ich eben schon gesagt, Inhalte für verschiedene Kanäle neu schreiben. ja, so sich dazu überlegen, was brauchen wir auf auf den Beitrag, den wir für Facebook gemacht haben. Wir brauchen den auch auf Instagram. Wie kann man diese Inhalte adaptieren? Da kann die KI ebenfalls bei helfen oder wenn es darum geht, lange Texte und Dokumente durchzuarbeiten und da dann Informationen herauszuziehen, die wir dann wiederum in Form von Content von Inhalten aufbereiten. Auch das kann die KI-Assistenz für uns übernehmen. [schnauben] oder wenn es darum geht, dass wir vielleicht auch schon uns einen hohen Anspruch an unseren eigenen Blog beispielsweise haben und den Blogartikel geschrieben haben. aber man weiß ja, dass man den gesamten Blogartikel jetzt nicht in einen Social-Media-Post überführen kann, sondern man fragt sich, wie kriegen wir das hin, daraus etwas etwas zu erstellen inhaltlich der was dann knackig ist und was dann Menschen dazu motiviert, den eigentlichen Blog zu lesen. Ja, also den Text zu kürzen und zu überarbeiten.
Das wäre die eigentliche Aufgabe dann die jeweiligen Varianten daraus entstehen zu lassen. kann die KI heutzutage quasi per Knopfdruck. Und dann gibt es noch eine weitere aufäh wichtige Aufgabe, die wir in der Social-Media-Kommunikation haben, sogenannte Hooks. Also, das sind die Einstiege, die wir in der Social-Media-Kommunikation an am Anfang eines Videos oder so ein knackiger Titel, der dazu motiviert, dass Menschen den Beitrag lesen oder das Video sich zu Ende anschauen, von Anfang bis zum Ende anschauen und so weiter. das das ist gar nicht so einfach. Ja, das ist eine Kunst für sich, da Menschen, die die in dieser in dieser Masse an Inhalten, die wir auf den Social-Media-Plattformen vorfinden als Nutzerinnen, dass wir da Menschen dazu bekommen, dass sie bei unserem Beitrag bleiben und diesen dann zu Ende anschauen. Ja, also es ist eine schwierige Aufgabe. Auch da kann die KI-Assistenz relativ einfach beihelfen. Und dann ein großer Aufgabenpunkt hier auch die Redaktionsplanung, die wir vorbereiten können. Auch da sehe ich die KI-Assistenz absolut und einfach uns dabei unterstützen, Themen zu strukturieren, Planungsentwürfe zu erstellen etc. Und ich möchte hier wirklich auch noch mal ausdrücklich unterstreichen. Das sind sehr das sind die Aufgaben, die ich jetzt hier reingenommen habe. Das ist wirklich das absolute Basic, was die KI heutzutage schon kann. wie da geht deutlich mehr. Ja. das sind das sind Dinge, die heutzutage die KI, zumindest die Bezahlversion. Ich arbeite schon länger nicht mehr mit den kostenfreien Versionen, deswegen kann ich da nicht so ganz einschätzen, wie stark die mittlerweile sind. Aber die Bezahlversionen können diese Aufgaben, die ich hier aufgelistet habe, ohne Probleme und sehr on point und und gut umsetzen für uns. Und dazu gehört dann auch sich Bild die auf der einen Seite, wenn man wir uns Bildideen entwickeln müssen, auch da das an die KI abzugeben und zu zu fragen: "Hey, mach erstmal Bildkonzepte."
Aus diesen Bildkonzepten kann man dann die jeweiligen Visuals dann ebenfalls durch eine KI erstellen lassen. Das ist dann aber auch etwas, was sehr subjektiv auch mal nicht unbedingt so schön aussieht. kommt sehr drauf an was man da erstellen lassen möchte. Das ist ein Punkt, wo ich sagen würde, das kann die künstliche Intelligenz schon recht gut, aber da ist sie jetzt noch nicht noch nicht ganz ausgereift, wie in den anderen Aufgabenbereichen. KI kann also relevante Arbeitsschritte von uns schon jetzt abnehmen. Ja, und vielleicht hört man das so ein bisschen raus. Ich möchte euch das auch dringend ans Herz legen. Die Social-Media-Arbeit und nicht nur die Social-Media-Arbeit, ich würde sogar sagen, die gesamte Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationsarbeit der ersten Bereiche überhaupt, die ganz signifikant von von der Entwicklung der künstlichen Intelligenz umgeworfen werden. Ja, weil einfach ein ganz großer Bestandteil unserer Aufgaben, die die wir vorher hatten, heutzutage auch mit Hilfe von KI deutlich effektiver und besser umgesetzt werden können. Was bringt uns diese Assistenz, wenn wir sie denn einsetzen? Welchen Nutzen hat sie? Zum einen haben wir weniger ähäh Zeit dann die wir in Routineaufgaben und in so Produktionsaufgaben rein legen müssen. Wir müssen nicht jeden Text von null an, wir müssen nicht jeden Beitrag von null an beginnen. Wir haben außerdem mehr Kapazität für wichtigere Aufgaben. Ja, wir können uns deutlich mehr mit und weil das ist ja häufig auch eine Herausforderung mit begrenzten Ressourcen umgehen zu müssen. Und wenn wir begrenzte Ressourcen haben, dann führt das leider häufig dazu, dass wir ganz zentrale Aufgabenbereiche wie Strategieentwicklung und Überprüfung wie Community Management, also wie wir mit der Gemeinschaft der die wir in den sozialen Medien haben oder auf dem jeweiligen Social-Media-Kanal, wie wir sie pflegen, wie wir etwas für sie erstellen, die Beziehungen zu den Menschen aufbauen, das so soziale in Social Media sozusagen hervor heben. all das geht dann häufig unter oder wird dann zurückgesetzt. wenn wir aber mehr Kapazität haben durch die Assisten KI-Assistenz haben wir natürlich dann auch die Zeit sich dass wir uns um diese Aufgaben kümmern.
Dann haben wir mehr Möglichkeiten mit den begrenzten Ressourcen, die wir haben. Ja, auch kleine Teams können Inhalte dann variieren, können sie nicht nur für einen Kanal aufbereiten, können sie sozusagen zuschneiden auf unterschiedliche Kanäle, auf unterschiedliche Zielgruppen, können Inhalte auch weiter verwenden, besser aufarbeiten etc. Ja, also wir haben mehr Möglichkeiten, die dadurch entstehen. Und das große Ziel ist natürlich auch, dass sich die Ergebnisse und das, was wir dann erstellen oder erstellen lassen, dann auch deutlich in der Qualität verbessert. Ja, das ist auch etwas, was ganz klar hervorgearbeitet und hervorgestellt werden muss. Das Ziel ist also nicht, wenn wir jetzt mit der KI-Assistenz starten sollten, möglichst mehr Content zu erstellen. Vielleicht ist das bei euch schon relevant, ja, je nachdem wie viele Beiträge ihr so in der Woche veröffentlicht, sondern das Ziel ist, dass wir mit den knappen Ressourcen, die wir haben, zielgerichteter kommunizieren. Ja, welche Voraussetzungen und Grundlagen sind hier relevant? Bevor wir also starten mit der Nutzung von KI muss die Organisation natürlich, also wir auch als Individuum, als Mitarbeitende in der Organisation, als Hauptamtliche, sage ich jetzt mal in erster Linie, wobei auch wenn die Ehrenamtlichen im im für unsere Organisation künstliche Intelligenz nutzen, dann sollte sollte auch da eine Klärung stattfinden. Die erste Frage ist, wofür wollen wir die KI einsetzen? Ja, ich habe euch eben ein paar Anwendungsfälle genannt. Ich möchte euch ganz dringend das empfehlen, dass ihr euch am besten, bevor ihr KI nutzt, euch damit auseinandersetzt. Ja, welche konkreten Anwendungsfälle wollt ihr da für euch definieren? für die weitere Nutzung. Dann die zweite und ganz wichtige und zentrale Frage.
Welche Daten dürfen in die KI? Ja, welche Daten, die vielleicht auch interne Daten, die wir haben etc. dürfen die Menschen in unserer Organisation, die die künstliche Intelligenz nutzen, in die KI geben. Und klar ist da natürlich, also ist so eine Selbstverständlichkeit aus meiner Sicht, personenbezogene oder auch vertrauliche und sensible Informationen nicht in die KI gehören. Ja, das ist ganz ganz wichtig. Dann der dritte Punkt, welche Tools dürfen genutzt werden? Ich habe euch jetzt ein paar Anbieter genannt, ne? was für Accounts holen wir uns? Da holen wir uns da z. B. den ein Business Account, meinetwegen, ja, als Organisation. Und dann kann über diesen Business Account kann dann die die können dann unsere Mitarbeitenden ihren eigenen Account erstellen, der dann aber unter unserem Business Account angesiedelt ist. auch da mit den sich bewusst zu machen, was für Einstellungen hinterlegen wir in unserem Profil und für unsere Mitarbeitenden. Wie sieht es mit der Datenverarbeitung aus? DSGVO hier als Stichwort. Ja, was wie gehen wir damit um? das sind ganz zentrale Fragen, die am besten vorher geklärt werden. Dann auch die Frage, wer trägt die Verantwortung? Ja, also es muss relativ klar sein, dass wir als Menschen am Ende die Verantwortung tragen müssen, wenn da irgendwas schief geht. Damit nichts schiefgeht. aber auch da diese Frage zu klären ist entscheidend. Und an fünfter Stelle, welche Regeln und Kompetenzen brauchen wir? Ja, also quasi uns selber Regeln zu setzen, Grenzen zu setzen, Kontrollmechanismen einzubauen. da das ist ganz wichtig und sich da natürlich auch zu fragen, wie können wir unsere unser Personal und und sei es hauptamtlich, sei es ehrenamtlich, so schulen, dass sie besser mit der KI umgehen, dass sie verstehen, welche welche Auswirkungen ihr Handeln hat, dass sie auch das Thema Datenschutz in diesem Kontext besser verstehen etc. Je systematischer wir KI einsetzen, desto wichtiger wird dieser verbindliche Rahmen, auf den diese fünf Fragen hinaus wollen. Ja, und dieser verbindliche Rahmen sollte idealerweise als Teil einer KI-Strategie verstanden werden als Teil da dessen, dass sich eure Organisation damit auseinandersetzt.
Wir leben in der Zeit der künstlichen Intelligenz. Wir kommen dann nicht drum herum. Jetzt ist der Zeitpunkt, dass wir uns proaktiv damit auseinandersetzen, dass wir vor die Welle kommen, ja, und dann und dann auch eine KI-Strategie aufsetzen, um auch nicht nur den Social Media Bereich vielleicht, sondern auch andere Bereiche unserer Organisation aus dieser Brille einmal zu betrachten und zu gucken, können wir da vielleicht auch unsere Arbeit verbessern, verschnellern. beschleunigen verstärken etc. etc. Ja, gerade in Zeiten des enormen Drucks durch Fördermittelgeber Töpfe, die nicht mehr nicht mehr da sind und so weiter, kann das kann das eine sinnvolle Strategie sein, um die eigene Organisation mittel- und langfristig abzusichern und zu stärken. KI ist nicht nur ChatGPT. Ja, das war mir auch noch mal wichtig zu sagen. Ich habe so ein bisschen vorweg gegriffen, aber ich glaube ich glaube, das ist klar geworden, weil viele dadurch, dass ChatGPT so eine herausragende Rolle hatte in der in der Öffentlichkeit gerade im letzten Jahr hatte das natürlich Auswirkungen darauf. Viele verbinden KI mit ChatGPT, mit diesem Large Language Model, ja, mit diesem großen Sprachmodell. aber KI geht natürlich da darüber hinaus, ja, mit Blick auf die die Themen, die für die für die Social-Media-Kommunikation noch weiterhin, außer das, was ich schon gesagt habe, relevant ist, kann man Bilder und Designs von Bildern sich anschauen, auch Audio und Sprache ist etwas, was heute durch KI sehr gut abgedeckt wird. auch Video Kommunikation, Video Erzeugung von Videos, Bearbeitung von Videos. Ja, also gerade diejenigen von euch, die sich die gesagt haben oder die regelmäßig sich selbst sagen, ja, wir haben nicht die Zeit und auch nicht die Skills mit Instagram Reels zu arbeiten oder TikTok zu machen und so weiter. das ist noch nicht ganz ausgereift. Ja. aber es ist schon an einem Punkt, wo man relativ gut auch auch in diesem Bereich künstliche Intelligenz nutzen kann. Und dann natürlich ganz klar das ganze Thema Analyse von von Dokumenten, Tabellen und so weiter kann sicherlich sinnvoll sein, je nachdem in welchem Bereich wir tätig sind. Gutes Prompt ist ganz zentral für die Kommunikation mit der KI. Ja. Und zu einem guten Prompten gehört ein guter Kontext. Ja, ein guter Prompt sollte Antworten geben auf folgende Fragen. Ja, was ist die Aufgabe? Worum geht es? Wen wollen wir erreichen? Bzw. was wollen wir erreichen?
Welche Informationen soll die KI dafür verwenden, ne? Vielleicht hat man ja selber Ausgangsmaterial, was man ihr hochladen und zur Verfügung stellen kann. dann natürlich auch die die Tonalität und die Art, wie das Ergebnis aufbereitet werden soll und auch Grenzen und Prüfregeln und all das, das ist der, ich sag mal in alles in allem kann man sagen, das ist der Kontext der hier der hier wichtig ist und der mitgegeben werden sollte. Das findet ihr in eurer Social Media bzw. Kommunikationsstrategie. Ja, wenn ihr eine habt, ich kann mir vorstellen, dass es auch kleinere Organisationen gibt, die die das noch nicht haben. Möchte ich euch dann ans Herz legen, dass ihr das macht, weil in dieser Strategie wird ja schon recht klar gesagt, was da was eure Ziele sind, wer die Zielgruppen sind. Tonalität und Format wird da abgehandelt. und dann wenn ihr auch weitergeht und vielleicht sogar eine KI-Strategie aufsetzt, dann kommen da sozusagen auch die Grenzen und Prüfregeln und so weiter. Das heißt, mit diesen beiden Dokumenten, wenn ihr diese erarbeitet habt und dann das auch der KI zur Verfügung stellen könnt, dann habt ihr eigentlich für eure für die Aufgaben der der KI-Assistenz schon vorgesorgt und den gesamten Kontext, den diese KI benötigt für ihr für die Aufgabenlösung dann zur Verfügung gestellt. Und das heißt dann auch im nächsten Schritt, dass ihr dass ihr dann eure Prompts nicht immer wieder von neuem mit all diesen Informationen füllen müsst. Gute Ergebnisse brauchen also gute Informationen. Ja, wenn wir gute Ergebnisse erreichen wollen über die KI, brauchen wir gute Informationen, die wir an Sie kommunizieren. Ich habe euch hier Malin Beispiel mitgebracht. Wir haben hier jetzt einen Prompt. Schreib ein Instagram-Post für unser Nachbarschaftsfest.
Ja, und das ist dann die KI-Antwort gewesen mit so mit so Emojis, mit einem Herzchen und so weiter. Es ist wieder soweit. Unser großes Nachbarschaftsfest steht vor der Tür und so weiter. So, das mag vielleicht jetzt gar nicht so schlecht klingen, ja, auf den ersten Blick. Es ist aber an sich relativ austauschbar. Ja, und es wirkt schon auch so ein bisschen werbe mit einer Werbesprache und man erkennt jetzt nicht unbedingt, welche Organisation dahinter steckt. Könnte jede jeder Nachbarschaftsverein Bürgerräte oder wer auch immer solche Feste dann noch organisiert. Jeder könnte das in seine Caption in den TEA ins Textfeld des Beitrags setzen. Hier ist jetzt ein Prompt mit dem nötigen Kontext. Ja, also die Antworten auf die Fragen, die ich hier hatte. Hier ist der Prompt. Ja, du unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit und so weiter. Ihr könnt euch das dann noch mal selber in Ruhe durchlesen. Das das zeigt schon, dass wir quasi hier Informationen zur Verfügung stellen, damit wir dann ein besseres Ergebnis bekommen. Ja, und jetzt mag ja, hey, guck mal, der Prompt ist so lang. da schreibe ich doch lieber den den Beitrag. Ja, kann sein. Kann sein, dass du dass es bei dir jetzt die Person, die das jetzt denkt, nicht so hilfreich wäre, diesen Prompt jetzt komplett erstmal auszuschreiben, auszformulieren, all die Informationen mit reinzunehmen, um dann im nächsten Schritt diese KI-Antwort zu bekommen. Ja, die dann die dann aus meiner Sicht, aus meiner subjektiven Wahrnehmung schon einladender ist und informativer. Ja, warum? Weil wir einen konkreten Einstieg haben, da sind alle relevanten Informationen drin. Es wirkt irgendwie ein bisschen familiärer, vielleicht auch dadurch passender zur Zielgruppe und ja, hört sich hört sich für mich jetzt rein subjektiv aus meiner Wahrnehmung besser an als das, was was hier in der ersten Version ausgearbeitet wurde.
Wichtig ist mir hier aber auch zu sagen, der erste Output bleibt ein Entwurf. Ja, also das heißt, das ist dann noch kein fertiger Post. So, KI in der Praxis. Jetzt einmal drei Beispiele. Aus einer Information wird ein Social-Media-Post. Wir hatten jetzt eben das Ausgangsmaterial, das waren das waren sozusagen die Informationen, daraus entsteht dann ein Prompt und dann die KI-Antwort. Ja, und das ist dann das, was wir für unseren Social-Media-Beitrag nutzen können. Das ist, denke ich, der allererste, der einfachste Schritt, das allereinfachste Beispiel, was es aus meiner Sicht in der Social-Media-Kommunikation gibt. Also, wir haben vorhandene Informationen und wir lassen uns einen Textentwurf, der relativ nah dran ist, um veröffentlicht zu werden, erstellen. Ja, also vielleicht kann man den sogar eins zu eins übernehmen, muss den also nicht noch mal überarbeiten. Dann aus einem schwachen Text wird ein besserer Text.
Es kann ja sein, [räuspern] dass ihr das selber schreibt, ja, ein Text erstmal als für eure für einen Beitrag, ein Social-Media-Beitrag oder was auch immer. und und ihr seid aber nicht so zufrieden und denkt: "Hey, ich will den verbessern lassen." Dann gibt ihr den Text an die KI in einem Prompt und schwup. Per Knopfdruck kommt eine andere Version. Und vielleicht ist diese andere Version die bessere Version. Und wenn sie noch nicht die bessere Version ist, dann müsst ihr natürlich Feedback geben und sagen, wie ihr euch das wünscht. Also hier und noch mal klar für euch, die KI muss nicht immer neue Inhalte erstellen, sich komplett was Neues ausdenken. Ihr könnt sie auch dafür nutzen, dass ihr vorhandene Texte oder die irgendwann mal geschrieben wurden oder die ihr jetzt einmal kurz runter in so einer Kladde runtergeschrieben habt, auch die könnt ihr ihr geben, damit sie die verbessert. Dann aus einem Inhalt werden mehrere Formate. Wir haben vielleicht ja immer ein etabliert in unserer Organisation. Zu jeder Veranstaltung gibt's einen ausführlichen Veranstaltungsbericht. Ja, gibt es noch in einigen Organisationen. Da wird das dann ausformuliert, damit da und dann vielleicht über den Newsletter versendet und so weiter. [räuspern] Und jetzt schreibe ich ein Prompt. Nimm diesen Bericht, ja, den gesamten Text und passe diesen für die Social-Media-Formate an, die wir nutzen. Und schwup entsteht da ein Instagram-Post, ein LinkedIn und Facebook-Post. LinkedIn und Facebook sind sich sehr ähnlich, deswegen kann man da schon auch immer dieselben Beiträge nutzen. und eine Story Sequenz für Instagram, ja, Instagram Stories und eine 15 Sekunden Videohook, also Hook, der Einstieg ins Video. 15 Sekunden, die wir dann sprechen können, wenn wir das jetzt beispielsweise auch in der in einem Video aufbereiten möchten.
Das heißt, ein Inhalt, der schon da ist als ich sag mal qualit qualitatives aus qualitatives Ausgangsmaterial die kann mehrfach genutzt werden, kann aufbereitet werden in den ganz unterschiedlichsten Formaten und alles per Knopfdruck. Und wenn wir jetzt ein Schritt weitergehen, dann können wir unsere unsere Assistenz auch zu einem Redaktionsassistenten machen. Ja, also wegzukommen dah davon einen Prompt, einen dieser Befehle immer ellenlange Texte zu schreiben, wer sind wir, was sind unsere Ziele, wen wollen wir erreichen und so weiter. Klar, man kann das einmal erstellen und sich dann ablegen und dann immer kopieren und wieder einfügen und dann alles nur anpassen, was man dann für diese Aufgabe braucht, ne? Also, das ist jetzt nicht jedes Mal alles wieder von neuem sich auszudenken. was man aber tun kann, ist ein Kontext zu erstellen, also da ein dauerhaften Kontext zu hinterlegen in das Projekt beispielsweise auf ChatGPT. oder auf Claude und so weiter. Und der und wenn wir dann einen Prompt, einen Befehl an die an den KI Chat weitergeben, dann holt er sich alle Informationen aus dieser Datei, die wir ihm zur Verfügung gestellt haben. Und in dieser Datei sind dann ist dann ein unser Organisationsprofil drin sind, wenn wir Kommunikationsregeln aufgesetzt haben, z. B. Wenn man gendert, wie gendert man? Ja, mit Doppelpunkt oder mit Sternchen und so weiter. Das sind ja oder duzen wir oder siezen wir, ich hoffe, ihr alle du auf Social Media siezt. Habe ich auch schon lange eigentlich nicht mehr gesehen. all das sind Dinge, die im Rahmen einer Social-Media-Strategie entstanden sind. und diese können wir der als Kontext hinterlegen. Und dann versteht die KI eigentlich sofort, weil sie jedes Mal, wenn sie einen neuen Befehl bekommt, darauf zurückgreift und dann jedes Mal sieht, ah, okay, das sind die Ziele, das sind die Zielgruppen. Jetzt will der von mir, dass ich ein Instagram-Post mache und ein Facebook-Post. da und dann sieht er vielleicht auch, hä, wir haben gar keine Facebook Strategie in und dann fragt er zurück, wieso soll ich denn jetzt ein Facebook-Post machen, wenn wir noch wenn wir eigentlich gar nicht auf Facebook kommunizieren müssen? Ja, also das ist dann eine Art Interaktion, die dann stattfindet zwischen dir und zwischen der KI. Ja, das ist eine Empfehlung, die die wirklich unkompliziert umzusetzen ist.
Ja, also nicht jedes Mal alles von neuem prompten, sondern die KI systematisch nutzen und ihr einen guten Kontext zur Verfügung stellen, damit sie darauf dann zurückgreifen kann. So, kommen wir zum letzten Teil und zwar zu dem Punkt Kontrolle und Fazit. Es ist klar, das haben wahrscheinlich die meisten von euch auch schon gehört. Manchmal passiert das, dass die KI halluziniert oder sich Dinge ausdenkt, ja, oder auch einzelne Punkte stärker verargumentiert, als sie eigentlich sind. Es hört sich dann überzeugender an, als es eigentlich wäre, ja? Oder es hört sich wichtiger an, als es eigentlich wäre. Daher ist es wichtig aus meiner Sicht deswegen auch meine dringende Empfehlung, wenn Fakten aufbereitet werden, gerade in der also nicht nur, ne, ist klar, aber gerade in der politischen Kommunikation, in der politischen Bildungsarbeit und so weiter, überall da, aber wo ihr mit Fakten arbeitet, ist es schon wichtig, ganz klar auch in den Prompt hier als ein Prompt-Baustein das Ganze zu sehen oder halt in den Kontext in die in die Social-Media-Strategie beispielsweise das mit einzubauen, dass wenn Fakten eingebaut werden in die Antwort der KI, dass dann aktuelle und belastbare seriöse Quellen genutzt werden. das man kann auch sagen, bevorzuge insbesondere Primärquellen, erfinde keine Quellen. Auch das ist wichtig, das zu sagen. gerade besonders wichtig, wenn man mit der kostenfreien Version arbeitet und überall, wo die KI Unsicherheiten sieht und hat, diese zu kennzeichnen, damit ihr als Mensch dann noch mal rüberschaut. Ja, und hier ist es auch wichtig, entweder Quellen zum einen zu verlangen, wenn es wirklich und das ist dafür braucht ihr Fingerspitzengefühl. Wenn ihr denkt, hey, da muss ich selber noch mal nachgucken, dann tut das auch. Ja, lieber selber noch mal nachschauen, vielleicht noch mal doppelt auch die Quelle absichern mit einer weiteren Quelle. All das sind Herangehensweisen, wie wir im Zeitalter des Prompting und im Zeitalter der künstlichen Intelligenz mit dieser Thematik umgehen können. Vor der Veröffentlichung sollte immer auch geprüft werden, stimmt das, was da drin steht? Passt es zu uns? Dürfen wir es verwenden? Ja, also auch hier wieder der Blick auf Datenschutz, auf Urheberrecht und so und so weiter. Besondere Vorsicht und das ist, denke ich, hier in diesem Raum sicherlich den allermeisten klar. Bei Kindern und Jugendlichen ganz klar vorsichtig sein und natürlich auch bei vertraulichen, bei Informationen, bei interne ebenfalls ganz wichtig. Jetzt die drei Dinge, die hängen bleiben sollten. Zum einen gibt der KI nicht eure Kommunikationsarbeit, sondern konkrete Arbeitsschritte. Ja, also von den Arbeitsschritten her denken, das ist ganz zentral. Dann je besser der Kontext und das Ausgangsmaterial, desto besser kann das Ergebnis werden. Darüber sich ganz klar auch zu Beginn bewusst zu werden, was für Material haben wir, was für Material können und wollen wir zur Verfügung stellen?
Kann Arbeit übernehmen. Ja, das haben wir, glaube ich, heute jetzt verstanden. Verantwortung bleibt aber am Ende doch bei euch als Menschen. Und das müsst ihr euch schon vor Augen führen. Und dementsprechend ist es dann auch sinnvoll, da auch noch mal ein Auge drauf zu werfen und nicht einfach so dann Dinge zu nutzen und zu veröffentlichen. hier noch mal ein paar Quellen, die ich genutzt habe in der Präsi und damit danke ich für eure Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ihr konntet etwas mitnehmen und freue mich jetzt auf eure Fragen.