Ja, Mitgliedergewinnung und die Kooperation sind ein wesentlicher Bestandteil. Wir schauen in verschiedene Kooperationsstrategien der Vereine, um neue Mitglieder zu gewinnen, und ich habe mir die Frage gestellt, wie steige ich in dieses Thema ein. Und der Klassiker ist natürlich die Frage: Ohne dich geht es nicht. Und ich möchte hier gerne uns alle abholen, die wir engagiert sind in verschiedenen Vereinen und im Ehrenamt, und ihnen zeigen, wie unser Vereinsleben eigentlich so aussieht und wie Ehrenamt strukturiert ist, nämlich so ein bunter Haufen, ein Lego-Haufen, kunterbunt gemischt mit ganz viel Angeboten, mit ganz viel Funktionen, mit ganz vielen Möglichkeiten, ganz viel Potenzial. Und wie kann man das am besten gut beschreiben, diesen Lego-Haufen? Mit dem KUSS-Modell. Es ist sehr komplizierter geworden im Engagement, Ehrenamt. Es ist komplexer geworden, es ist kommunikativer geworden, undurchsichtiger und schneller. Und nicht zuletzt die Corona-Pandemie und die letzten Entwicklungen unserer Gesellschaft in den letzten Wochen und Monaten und Jahren haben dazu beigetragen, dass dieses Vereinsleben, was wir alle kennen und lieben und schätzen wissen, dass das Engagement, Ehrenamt ganz viel KUSS hat: komplizierter, komplexer, kommunikativer, undurchsichtiger und schneller.
Und warum brauchen wir Kooperationen? Meine Ausgangsthese, die Ausgangslage für uns heute für dieses Webinar lautet: Wir brauchen Kooperationen, um dieser Komplexität unserer Zeit bewusster und auch selbstbewusster und mit Struktur zu begegnen. Das ist die Ausgangsüberlegung für dieses Webinar, und ich nehme Sie nun mit in den nächsten 45, 40 Minuten auf eine kleine Reise, eine kleine Fahrt durch die Kooperation, wie wir sie denken können, wie wir sie kommunizieren sollten nach intern und nach extern, und was bekommen wir am Ende mit diesem Lego-Haufen, der so ganz wüst und ganz bewusst so chaotisch auf dem Boden liegt.
Ganz wichtig und ganz essenziell für Kooperationen ist das Vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage für Kooperation, und ich habe Ihnen hier einmal zwei Zitate mitgebracht, die verdeutlichen, wie vielfältig dieses Vertrauen ist. Sie sehen das auch auf der Folie, diese Steine. Man vertraut aufeinander, und das ist auch, wenn wir über Kooperationen sprechen, unterschiedlicher Natur. Dann kommen wir gleich zurück. Sehr wichtig hier, eine gewisse Vertrauensgrundlage zu haben. Levi sagt 1998: "The act of trust is the knowledge or belief that the trusted will have an incentive to do what she engages to do." Also hier geht es um Vertrauen als Handlungsakt, nicht nur um Worte, sondern um die Tat, um den Akt und die Handlung. Es geht um Wissen und Glauben. Vertrauen hat auch immer etwas mit einem Anreiz zu tun, warum ich jemandem glauben sollte oder einer Sache vertrauen sollte. Und wenn ich Vertrauen generieren möchte, hat das immer etwas mit einer Verpflichtung zu tun. Wenn ich dieser nicht nachkomme, geht das Vertrauen irgendwann zugrunde.
Zweites Zitat: "You trust someone if you have adequate reasons to believe it will be in that person's interest to be trustworthy in the relevant way and in the relevant time." Was kommt hier zum Vorschein? Wir brauchen für Vertrauen gute und hinreichende Gründe. Es braucht ein gewisses Eigeninteresse, das sehen wir auch hier in diesem Zitat, in diesem Spruch von Radien, und es braucht ein gewisses Image und einen bestimmten Zeitpunkt, um Vertrauen zu generieren.
Es gibt verschiedene Vertrauenstypen, und wenn wir das gesehen haben, ist es ein sehr dialogischer Prozess für das Vertrauen. Es gibt Vertrauensgeber und es gibt Vertrauensempfänger, und dieses Modell wollte ich Ihnen und uns einmal hier noch mal mitbringen, weil es sehr gut veranschaulicht, wann überhaupt Vertrauen entsteht. Wenn der Vertrauensgeber Vertrauen gewährt und der Vertrauensempfänger auch nur Vertrauen erwidert, sprechen wir von einem bilateralen Vertrauen. Das ist das, was wir erreichen wollen, um Kooperationen zu entwickeln. Die anderen Modelle und die anderen Konstellationen, darauf will ich jetzt nicht weiter eingehen. Sie sehen aber, sobald einer kein Vertrauen erwidert oder gewährt, findet entweder unilaterales Vertrauen statt, weil das ist so halbschön, sag ich mal, oder kein Vertrauen. Das wollen wir auf keinen Fall.
Es geht heute um zwei wesentliche Begriffe: Kooperationen und Regionalität. Und bevor wir einsteigen und verschiedene Kooperationsstrategien und Modelle uns anschauen und auch Fragen und auch hinterfragen, was Kommunikation damit zu tun hat, möchte ich euch diese beiden Begriffe, Kooperationen, Regionalität, einmal eingrenzen beziehungsweise so vorstellen, wie ich sie hier interpretieren möchte.
Kooperation: Kooperation kommt vom lateinischen "cooperatio" und heißt auf Deutsch Mitwirkung und Zusammenwirkung. Eine Kooperation ist immer zweckgerichtet, und eine Kooperation ist die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse mit den Bedürfnissen der anderen abzustimmen. Das soweit als Einordnung. Und ich habe das Wort Bedürfnisse einmal farblich markiert, weil es sehr zentral ist für die Frage: Wann gehe ich denn eine Kooperation ein? Das heißt, ich muss wissen, welche Bedürfnisse ich habe und welche Bedürfnisse ich durch meine Arbeit im Verein nicht befriedigen kann und zureichend befriedigen kann oder überhaupt nicht mehr gewährleisten kann. Und ich möchte euch hier eine Methode vorstellen, die sehr tiefgründig hinterfragt, welche Bedürfnisse ein Verein hat, der Vereinszweck hat, und wir erkennen dann gleich, dass diese Bedürfnisse irgendwann nicht mehr zufriedenstellend gelöst werden können vom Verein, und dann Kooperation ein Weg sind, diese zu lösen.
Das ist die Five-Why-Methode, und symbolisch dafür ist dieser Spaten, weil die Five-Why-Methode immer tiefer gräbt, immer tiefer gräbt und immer wieder hinterfragt. Sie beginnen quasi diese Methode mit der Herausforderung, die Sie haben. Das kann das Thema wie heute Mitgliedergewinnung sein, und fragen sich: Ja, warum haben wir denn keine Mitglieder? Warum fehlt es uns an Nachwuchs? Und dann stellen Sie wieder die Warum-Frage: Warum kommen die Leute nicht zu uns? Da gibt es wahrscheinlich eine Antwort: Ja, wir sind vielleicht nicht präsent genug. Ja, warum sind wir denn nicht präsent genug? Und so führen Sie diese Methode immer weiter durch, bis Sie fünfmal Warum gefragt haben und am Ende quasi hier unten links ein Bedürfnis artikuliert haben und definiert haben, auf das wir sozusagen auf den ersten Blick gar nicht gekommen sind. Aber ich rate euch nur, diese Methode anzuwenden, um Bedürfnisse zu artikulieren und zu finden. Das zum Thema Kooperation als Fähigkeit, Bedürfnisse zu befriedigen und zu erfüllen.
Das zweite Schwergewicht in diesem Webinar bildet das Wort Regionalität, und hier habe ich euch mal ein Foto mitgebracht von einer Region, einem Dorf, einer Stadt, und da kann man fragen: Was ist denn da eigentlich? Zu viel Gewimmel? Wir sehen ja ganz unterschiedliche Aktivitäten. Da sitzen ein paar Leute an der Kaffeetafel, da werden Luftballons aufgeblasen, da fährt die Polizei vorbei, da gibt es eine Kutschfahrt, in der Kirche ist was los. Da ist ganz viel los in so einer Region, in einem Dorf, in einem ländlichen Gebiet, in einer Stadt. Aber wie können wir das einordnen? Und die Antwort auf die Frage, was ist denn überhaupt regional und was heißt Regionalität, hat viele Gesichter, viele Antwortmöglichkeiten. Ich möchte uns aber hier einen Vorschlag unterbreiten, was regional heißt: Regional heißt, wenn die Akteure innerhalb von zwei Stunden füreinander erreichbar sind. Also ich möchte den Begriff der Regionalität auf Mobilitätsfragen eingrenzen. Das ist auch in der Wissenschaft hier ein üblicher Trick oder eine Methode, um regional einzugrenzen und abzugrenzen von nationalen, internationalen Raumbezügen.
Was ich ganz spannend finde bei dem Wort Regionalität, sind die sogenannten "localized capabilities", also diese lokalisierten Fähigkeiten, die es in jeder Region gibt. Vereine sind angehalten, diese territorial verordneten jeweiligen Schätze zu heben. Jede Region, in der wir sind, egal ob das Norden, Süden, Westen oder Osten ist, hat USPs, hat Leuchttürme, würden wir hier im Norden sagen, hat Schätze, die wir nur erkennen müssen. Viele erkennen sie, aber auch heben müssen und transportieren müssen. Und diese Schätze sind das verbindende Element für die regionale Kooperation. Also diese lokalisierten Fähigkeiten sind ein relationales und dynamisches Phänomen. Was vor 50 Jahren eine Region ausgezeichnet hat, muss heute auch nicht mehr das typische Kernelement einer Region sein. Diese Fähigkeiten, die jede Region hat im Umkreis von zwei Zeitstunden, werden durch das Zusammenspiel von ganz verschiedenen Aktivitäten und den sich entwickelten Merkmalen in diesem Gebiet – das kann eine Stadt sein, das kann eine Region sein – geformt, geschaffen, reproduziert, verbessert, erodiert. Sie sind also flexibel, müssen aber erkannt werden.
Die strategischen Grundsätze für solche regionalen Kooperationen sind die folgenden: Punkt Nummer eins, ein Grundrauschen. Die kontinuierliche und vor allem systematische Netzwerkpflege von den Vereinen ist das wesentliche Element, um Kooperationen durchzuführen. Wir können vielleicht noch mal im Gespräch uns überlegen, wie so ein Grundrauschen in der Praxis aussehen kann. Aber diese kontinuierliche und systematische Netzwerkpflege im Großen wie im Kleinen ist das wesentliche Element, um Kooperation überhaupt auszuwerfen. Es braucht im Verein eine Grundeinstellung, also ein Wille zur Kooperation. Ist denn das überhaupt gewollt? In meiner Satzung? Sagen das die Jahrespläne her? Schauen Sie mal Ihre Jahrespläne und Ihre Satzung an. Steht da das Wort Kooperation festgeschrieben? Wenn nein, wäre das doch ein guter Schritt, morgen damit anzufangen, hier die ersten Veränderungen durchzuführen.
Wie kann ich strategisch eine regionale Kooperation anfangen? Schritt 1 ist eine Umfeldanalyse, auf die ich gleich eingehen werde, und Schritt 2: Ich muss überhaupt erst mal das Kooperationspotenzial in meiner Region bewerten. Wie mache ich das? Schritt 1, die Umfeldanalyse: Ich habe uns mal hier ein Stakeholder-Modell mitgebracht von Kooperationsnetzwerken vom Fraunhofer-Institut. Das finde ich sehr angenehm, weil es die wesentlichen Faktoren zeigt, die wichtig sind, um zu entscheiden: Gehe ich die Kooperation ein oder nicht? Und wer ist für mich und für meinen Verein interessant? Das ist einmal die Standortfrage, die wir natürlich hier im Webinar relativ eindeutig geklärt haben, bei der wir gesagt haben, es geht um regionale Kooperationen. Es ist die Frage nach der Anzahl der Stakeholder: Sind es eher die internen, sind es die externen? Mit wie vielen Vereinen, mit wie vielen Privatpersonen möchte ich überhaupt die Kooperation durchführen? Wie ist denn das Kooperationspotenzial? Ist das eher hoch, ist das eher niedrig? Wie ich das herausfinde, da komme ich jetzt gleich noch mal zurück. Die Kooperationsstrategie: Gehe ich über den Markt, gehe ich über Netzwerke, gehe ich über persönliche Kontakte? Wie komme ich an die Kooperation heran? Welche Ressourcen, welche Fähigkeiten kann mein Verein durch die Kooperation gewinnen – in Klammern aber auch verlieren? Was bringt mir diese Kooperation? Und letzter Punkt, sechster Punkt, sechster Faktor, um einzuschätzen, der für mich interessant ist, sind die Interessen. Sind die Erwartungen relativ nah beieinander? Sind die Ziele identisch? Haben die Vereine, wenn ich jetzt von Kooperation zwischen den Vereinen spreche, eine ähnliche Dynamik? Sind sie gleich schnell im To-do, in der Planung? Ist es ein ähnlicher Marketingstand in der Öffentlichkeitsarbeit etc.? Das sind alles Fragen, die man beantworten muss, bevor man eine Kooperation eingeht und um zu entscheiden, wer ist für mich überhaupt interessant.
Zweiter Punkt, Sie erinnern sich: Kooperationspotenzial beurteilen. Wie mache ich das? Es ist eigentlich nur eine Frage: Teilen wir dieselben Ziele? Teilen wir die gleichen Werte? Wie viel Einfluss hat der mögliche Kooperationspartner? Ist denn der Kooperationspartner vielleicht nicht etwas zu groß, ist er zu klein? Mache ich mich damit zu groß oder auch selber zu klein? Können wir aus der Kooperation profitieren? Welche Benefits habe ich? Welchen möglichen Mehrwert kann ich daraus generieren? Das können oder müssen nicht nur finanzielle Benefits sein oder Mehrwerte, das können auch ideelle Mehrwerte sein, das können auch öffentlichkeitswirksame Mehrwerte sein. Und letzte Frage: Was können wir dem möglichen Kooperationspartner bieten? Was werfe ich in die Schale, um den Kooperationspartner auf der anderen Seite für mich interessant zu machen?
Es gibt verschiedene Kooperationsformen, die ich hier auch einmal vorstellen möchte, weil sie noch mal zeigen, wie unterschiedlich Kooperationen aussehen können. Das sind zum einen die horizontalen Kooperationen, die vertikalen und die lateralen Kooperationen. Was ist eine horizontale Kooperation? Mindestens zwei prinzipiell gleichberechtigte Partner oder Vereine kooperieren. Ich habe mal für die Vereine drei Schwerpunkte herausgesucht, die ich euch jetzt hier mal zeigen möchte. Es ist einmal das Thema Mitgliedergewinnung, Vereinszweck, Ziele, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing. Das sind so drei Themen, die jeder Verein mehr oder weniger intensiv erfüllt oder bedienen muss. Und wenn wir von einer horizontalen Kooperation sprechen, kooperieren zwei Vereine auf einer Ebene gleichberechtigt. Das kann zum Beispiel ein Förderverein sein für eine Grundschule und ein Sportverein, die zusammen in einer gewissen Region sind und sagen: Wir möchten unsere Region sehr attraktiv machen für Engagement, Ehrenamt. Wir wollen für das Ehrenamt werben, und wir möchten zeigen: Hier, schaut mal, hier tummelt sich quasi ganz viel Potenzial, und wir machen jetzt eine gemeinsame Marketing- oder Werbekampagne und möchten für Engagement, Ehrenamt werben. Und dann steht die Region im Vordergrund und weniger der einzelne Verein. Aber wir tun uns, die Vereine, zusammen und sagen: Hier, unser Stadtteil hat ganz viel zu bieten, ist total divers, ist total vielfältig. Kommt dazu und engagiert euch. Horizontale Kooperation.
Vertikale Kooperation: Hier findet die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Wertschöpfungsketten statt. Also wir haben wieder unsere drei Schwerpunkte im Verein: die Mitgliedergewinnung, den Vereinszweck und die Öffentlichkeitsarbeit. Und nun findet die Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen statt. Zum Beispiel haben wir das violette Haus hier. Das kann ein Sportverein sein, der für ein Sportfest Werbung macht und sagt: Wir haben hier im August oder im September ein tolles, kurzes Sportfest und stellen alle Sportarten vor, die ganzen Sparten, die wir haben, und laden ein, und am Ende gibt es noch ein Umtrunk und eine Grillwurst etc. Das heißt, er macht für sich Öffentlichkeitsarbeit und betreibt Marketing. Und jetzt findet eine Kooperation beispielsweise mit einem Förderverein einer Schule statt, die als Vereinszweck ja nicht das Sportfest haben oder als Ziel, sondern sie möchten ja die Schule oder die Grundschule, wen auch immer, mit Material oder Gegenständen beglücken und erfreuen und dazu beitragen, dass es etwas schöner wird. Und so eine Kooperation kann beispielsweise so aussehen, dass man sagt: Okay, wir machen hier Werbung für das Sportfest, und der Erlös, der Eintritt, geht dann dem Förderverein zugute, wie sie sich dann davon Fußballtore kaufen oder neue Bälle kaufen oder Trikots etc.
Die laterale Kooperation bedeutet, dass es gleichzeitige Bewegungen auf der horizontalen und auf der vertikalen Ebene gibt. Man spricht also von so einer gesamten Seitwärtsbewegung. Und ich habe hier die drei Bereiche für den Verein noch mal aufgeführt, und jetzt haben wir hier sozusagen diese Seitwärtsbewegung. Während der eine Verein Werbung macht für sich und sagt: Schaut mal, was für ein tolles Angebot wir haben, kann der andere Verein sagen: Okay, und wir suchen Mitglieder. Das widerspricht sich jetzt nicht, aber hier kann man auch gemeinsam agieren und zusammen sich tun und Werbung zusammen machen.
Welche Wege gibt es denn, neue Kooperationspartner zu finden? Ja, wer suchet, der findet. Eine Möglichkeit ist, strategische Veranstaltungen zu machen, also gemeinsame Veranstaltungen zu machen, auf der verschiedene Vereine Gast sind und sich zusammenschließen. Deshalb habe ich das Wort "strategisch" etwas in den Hintergrund gestellt, in Klammern gesetzt. Aber hier kann ich von einem Praxisbeispiel berichten, einer Gemeinde, die verschiedene Vereine einfach zusammen eingeladen hat, und man konnte mit einmal ganz verschiedene Vereine kennenlernen und hat sozusagen beigetragen, dass die Vereine sich auch untereinander vernetzen und untereinander Hilfestellungen geben.
Es gibt auch die Form von Kooperationsbörsen. Das finde ich auch einen sehr spannenden Blickpunkt im Bezug auf Mitgliedergewinnung. Das sind, man würde fast sagen, Messen, aber es sind Kooperationsbörsen, weil es darum geht, ja, Kooperation zu finden. Führen Sie doch mal in Ihrer Gemeinde und Ihrer Stadt so eine Kooperationsbörse mit zehn oder 15 anderen Vereinen durch, und Sie werden sehen, welchen Mehrwert das dann hat und wie viel Austausch am Ende stattfinden kann.
Dieses FIS, dieses Vereinsinformationssystem, ist ein – es ist kein Blog, da komme ich gleich noch mal dazu – dieses FIS, dieses Vereinsinformationssystem, ist quasi ein Wikipedia von Vereinen, was dann Gemeinden oder Städte führen. Es gibt ja zumindest in Schleswig-Holstein viele Portale, wo die Vereine sich vorstellen, wo man sich informieren kann, wo auch dann so eine Art Vereins-Ich-biete-Ich-suche ist. Also ich suche und ich biete. Das finde ich einen ganz innovativen Ansatz, um miteinander ins Gespräch zu kommen und zu sagen: Ich habe aber jetzt hier noch drei Beamer übrig, und der Verein sucht welche. Lass uns doch eine Kooperation eingehen und unseren Techniküberschuss sozusagen einem anderen Verein geben. Sowas kann ja auch entstehen.
Der Austausch und Kontakt mit Start-ups ist ebenso ein Vorschlag, den ich euch hier machen möchte. Geht auch mal auf Start-ups in eurer Nähe zu. Das sind ja vorrangig junge Leute, Studenten, Studierende, vielleicht auch Schüler, die eine gewisse Idee verfolgen, und kommt mit ihnen ins Gespräch. Hier können auch Kooperationen entstehen, und die Start-ups profitieren von eurem Netzwerk, von euren Erfahrungen, aber auch von euren Mitgliedern.
Social Media ist natürlich immer die Allzweckwaffe, um auf sich aufmerksam zu machen. Viele Vereine haben eigene Homepages. Hier gibt es dann, kann man Blogs schreiben oder bei Instagram über sich berichten, aber auch Angebote und Anfragen, Bedürfnisse artikulieren und mitgeben.
Regionale Wirtschaftstage, Schultage, wenn IHKs einladen, auf Messen, wenn es Jobmessen gibt, wenn es Schultage gibt, Projekttage etc., geht da ruhig hin, zeigt euch, vernetzt euch, sagt aber auch ehrlich, was ihr bieten könnt und was ihr sucht.
Und warum nicht auch mal eine Vorstandssitzung oder ein Büro für den Vorstand mit einem Coworking-Space mieten für ein halbes Jahr oder für ein Vierteljahr? Die Personen und Akteure und die Unternehmen, die darum laufen – es reicht immer schon, einen Kaffee zu trinken oder aktiv zu sein, vor Ort zu sein, sich zu zeigen und neue Kooperationspartner hier zu finden.
Bei Kooperationen sind ganz verschiedene Rollen im Verein anzugehen, und ich empfehle euch, diese Rollen auf verschiedene Schultern zu verteilen und die Kooperationsabsichten und die Kooperationsdurchführung und Auswertung nicht auf zwei oder drei einzelne Akteure im Verein zu bewerkstelligen. Das ist einmal der Entwickler, der das Projekt, das Kooperationsformat entwickelt, der die Idee dazu hat. Das ist der Ermöglicher, der die notwendigen Ressourcen dafür zur Verfügung stellt und dieses Kooperationsprojekt anzugehen. Dann gibt es die Performer, die das Kooperationsprojekt umsetzen, die ganz aktiv sind. Dann gibt es die Vernetzer im Hintergrund, die noch mal vermitteln, noch mal dazusteuern, noch mal neue Wege aufzeigen, noch mal neue Türen öffnen. Und da gibt es den Kommunikator, der das Kooperationsprojekt in die Öffentlichkeit trägt. Und der kann dann auf Messen gehen, auf Kooperationsmessen gehen, der kann die Social-Media-Arbeit leisten, der kann darüber berichten.
Und wie kann man diese Rollen in einem Kooperationsprozess definieren? Es gibt natürlich einen Start, einen eindeutigen Start, und zwei Enden. Es fängt alles damit an, dass der Entwickler, der Kooperationsentwickler, der die Idee hat, irgendwann mal anfängt zu sagen: Wir brauchen einen Kooperationspartner, weil wir ein Bedürfnis nicht mehr aus eigener Kraft erfüllen können. Der Entwickler kommt zu einem weiteren Zeitpunkt noch mal dazu. Dann gibt es den Vernetzer, der schaltet aber auch schon mit dem Kooperationsbeginn, weil wir hier auch verschiedene andere Akteure im Verein und außerhalb des Vereins brauchen. Und wenn man einmal eine Kooperation hat, ist es immer wichtig, auch darauf aufmerksam zu machen und neue Akteure mit ins Boot zu nehmen. Die Vernetzung findet nach dem ersten Ende immer noch statt. Jetzt fragt ihr euch aber: Was ist denn das erste Ende? Das erste Ende ist auch noch nicht erreicht, wenn der Ermöglicher, also derjenige oder diejenige, die die Ressourcen schaffen, aktiv sind und das Projekt quasi starten. Denn erst wenn die Performer, die Leute, die das dann auch wirklich durchführen, zu Ende sind, ist der erste Akt dieser Kooperation zu Ende. Und es ist zu Recht die Frage: Ja, aber was ist denn das zweite Ende? Ja, alle guten Dinge sind zwei, sozusagen. Die Kooperation kommt dann auch zum Ende, wenn die Kommunikation, die durchläuft sozusagen und immer wieder berichtet werden muss, dass die Fortschritte sind, was man getan hat, wenn die Kommunikation und die Vernetzung ein Ende gefunden haben und das Projekt, die Kooperation, dann wirklich zu Ende ist, dann ist auch hier das zweite Ende dabei.
Was sind die Vorteile von Kooperationen? Die liegen auf der Hand, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Nachteile. Ein großer Vorteil ist die Ausbreitung der Zielgruppe. Das liegt in der Natur der Sache. Deshalb wird hier ja auch die Kooperation, der Titel, eine Kooperation als ein Weg der neuen Mitgliedergewinnung und Nachwuchsgewinnung vorgestellt. Wir bündeln Ressourcen für größere Aufträge. Wir senken die Kosten, beispielsweise durch gemeinsame Einkäufe, wenn wir jetzt an gemeinsame Veranstaltungen beispielsweise denken. Wir verteilen aber auch das Risiko auf die Kooperationspartner. Kooperation ist also ein ganz attraktives Angebot. Ohne großen zeitlichen oder finanziellen Aufwand kann durch eine Kooperation die Angebotspalette meines Vereins oder des anderen Vereins vergrößert werden. Es gibt also mehr Angebote. Mehr Angebote führt zu mehr Aktivität. Mehr Aktivität führt zu mehr Mitgliedern. Mehr Mitglieder generieren auch mehr Ressourcen. Und wenn ich mehr Ressourcen habe, kann ich auch wiederum mehr Angebote schaffen. Also das ist ein, das ist ein Engelskreislauf, würde ich fast sagen, der Gegenteil von dem Teufelskreislauf, der zeigt, was Kooperationen ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand bewerkstelligen können.
Ein zweiter Punkt ist das Thema Flexibilität. Manche Menschen vermeiden Engagement, weil sie vermutlich immer ausreichend Kapazitäten zu haben. Das habt ihr sicherlich aus ganz verschiedenen Studien und Statistiken schon mitbekommen, was so die Gründe sind, sich gegen Engagement, Ehrenamt auszusprechen. Aber Kooperationen führen ja zu mehr aktiv Beteiligten und ermöglichen den Einzelnen eine flexiblere Teilhabe. Vielleicht können wir auch hier an der Stelle schon von Engagement 2.0 oder von neuem Engagement sprechen, denn die Kooperation ermöglicht mehr Angebote und auch so mehr Angebotszeiträume. Ich bin als Mitglied dieser Kooperation, wenn ich jetzt auf der anderen Seite stehe, nicht festgebunden. Ich bin relativ flexibel. Ich bin zeitlich begrenzt dabei, und das ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein hoher Wert und ein hoher, attraktiver Wert, hier sich zu engagieren.
Auf der anderen Seite, das hatte ich schon angesprochen, gibt es auch Nachteile von Kooperationen. Die Entscheidungen können in der Regel nicht allein getroffen werden, sondern auf gleicher Ebene und Höhe mit einem Kooperationspartner. Es gibt also ein hohes Maß an Abstimmung und Kompromissen. Verluste müssen ebenso geteilt werden wie Gewinne, Ansehen und Anerkennung. Also es geht nicht nur um finanzielle Gewinne, sondern auch um Ansehen und Anerkennung nach außen. Und die gerechte Aufteilung von Kooperationsaufgaben wirft oft Schwierigkeiten und Diskussionsbedarf auf. Und ob eine Kooperation erfolgreich ist oder nicht, ist natürlich im Vorfeld nicht ganz vorherzusagen und wirft auch teilweise Nachteile auf.
Kooperationen können also scheitern. Ich habe hier mal ein spannendes Zitat mitgebracht: Kooperationen scheitern meist nicht am mangelnden Willen zur Zusammenarbeit, sondern an der Unfähigkeit, eigene Schwächen zu erkennen und ergänzende fremde Stärken zuzulassen. Und um das nicht zuzulassen und nicht die zerbrochene Scheibe zu sehen und die dann auswechseln zu müssen, habe ich euch mal so ein kleines Rezept für erfolgreiche Kooperationen mitgebracht. Das könnt ihr gerne anwenden und zusammenrühren. Wichtig ist, dass Kooperationsziel ganz präzise zu formulieren. Je eindeutiger und je klarer, desto besser. Es ist wichtig, die Erwartungen und die Zielvorstellungen aller beteiligten Partner im Vorfeld abzugleichen. Das sind also alles Maßnahmen, die der Vorbereitung, der Klarheit der Kooperation dienen. Die vorzeitige Festlegung von Aufgaben, Kompetenzen, Zuständigkeiten, von den Kosten und Gewinnen müssen also im Vorfeld festgelegt werden. Jeder Kooperationspartner muss in dem angemessenen Umfang beteiligt werden. Es darf hier nicht zu Nachteilen kommen. Wichtig ist aber auch ein transparentes und umfangreiches Informationsmanagement, nicht nur nach außen zum Kooperationspartner, auch nach innen zu meinen Vereinsmitgliedern. Die Akzeptanz dieser Kooperationsziele und Maßnahmen muss auf allen Ebenen stattfinden. Die Identifikation, das ist das, was ich am Anfang gesagt habe, erinnert an dieses Wimmelbild, ist auch ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Kooperation. Und hier findet ihr bestimmt in eurer Region ein USP, ein Alleinstellungsmerkmal. Wir haben hier oben im Norden in jeder Region, und ihr ja auch, irgendwie Wahrzeichen, ja, Geschichten, Personen, mit denen man sich hier in der Region identifizieren kann. Und dieses, dieses Moment Identifikation ist ein wichtiges Element, um erfolgreiche Kooperationen durchzuführen, weil das die Kooperationspartner noch mal miteinander verbindet.
Ja, für die Praxis: Kommunikation nach außen. Was sind meine Kooperationsziele? Bildet das, was ich als Verein bin, also mein Erscheinungsbild, auch die Ziele und Interessen des Vereins wieder? Und die kommunizieren wir wann mit wem nach außen? Das sind alles Fragen der Kommunikation. Und ich möchte euch jetzt noch in dem letzten Drittel ein Modell vorstellen, worüber ich selber geforscht habe und die Vereine als Kopplungsorganisation darstellen. Ich habe das damals am Beispiel der Hochschulen gemacht, und da hat sich gezeigt, dass die Hochschulen erfolgreicher sind in Rankings und in der Darstellung in den Medien, je mehr sie kooperieren. Und da habe ich mich gefragt: Ja, wie haben die das denn gemacht? Wie kommunizieren diese nach innen und nach außen? Und wie werden manche Hochschulen erfolgreicher als andere? Und ein Schlüssel liegt darin, die Vereine, die Organisation hier als Kopplungsorganisation darzustellen. Und dazu habe ich euch dieses Bild mal mitgebracht. Die Person, das ist so, soll den Verein darstellen, und dann haben wir im Umfeld ganz unterschiedliche Farben, ganz unterschiedliche Ideen, ganz unterschiedliche Akteure. Und die Frage ist: Wie komme ich jetzt auf diese Farben zu? Wie kann ich das sortieren? Wie komme ich dafür, für meinen Verein, zurecht?
Den Verein also als Kopplungsorganisation darzustellen: Jeder Verein arbeitet, leistet etwas für unsere Gesellschaft, und es gibt Ergebnisse am Ende. Bis dahin sind wir hoffentlich einer Meinung. Diese Ergebnisse werden dann durch die Öffentlichkeitsarbeit vermarktet, in Anführungszeichen, werden präsentiert. Ein ganz wichtiges Element: Wenn man etwas Gutes tut, dann ruhig auch darüber zu sprechen. Diese Ergebnisse, was ich gemacht habe, meine Veranstaltungen, meine Dienstleistungen für die Gesellschaft, mein Ehrenamt, werden aufgenommen. Es gibt Reaktionen in der Gesellschaft heraus. Es gibt eine öffentliche Aufmerksamkeit, die diese Reaktionen, diese Ergebnisse meiner ehrenamtlichen Tätigkeit hervorrufen. Und jetzt kommt der entscheidende Moment: Der Verein muss auf diese Reaktionen und wie die Gesellschaft darauf reagiert eingehen. Er muss sozusagen diese öffentliche Aufmerksamkeit über meine Arbeit, über mein Vereinsleben beobachten. Und das geschieht, indem er intern kommuniziert, was er nach außen ebenso kommuniziert. Und wenn die Ergebnisse nicht so gut sind und die Reaktion auch nicht so gut sind, aber auch positiv sind, muss das intern kommuniziert werden und angepasst werden. Das heißt, der Verein koppelt sich nicht nur mit der Umwelt, mit der Gesellschaft, mit anderen Medien oder mit Wirtschaft oder mit Kunst, Kultur oder mit der Schule, sondern er koppelt sich auch mit seinen eigenen Mitgliedern und hinterfragt und fragt: Was wir da machen, ist es eigentlich okay? Wird das angenommen? Dann wird das rezipiert. Gibt es darauf Reaktionen? Aha, es gibt keine Reaktion. Dann müssen wir was ändern. Wir wollen aber, dass es Reaktion, wir wollen positive Reaktion, wir wollen eine öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen. Was müssen wir dafür tun? Und wenn wir das berücksichtigen, den Verein als Kopplungsorganisation zu verstehen, der intern wie extern sehr aufmerksam und bewusst ist und auch strategisch überlegt, dann sind Vereine als Kopplungsorganisation auch kooperationsfreundlicher. Das zeigt sich dann dadurch, dass im Diskurs, im ganz gesellschaftlichen Gespräch, die Vereinsarbeit ganz anders aufgenommen wird, dass man viel mehr Aufmerksamkeit erhält und hier leichter an Kooperationen kommt.
Der Verein als Kopplungsorganisation erkennt also diese kommunikativen Umweltereignisse und nimmt damit die veränderten Umweltbedingungen bewusst wahr. Wenn wir also als Verein erkennen, da gibt es einen Fokus drauf, das interessiert die Leute, dann muss ich versuchen oder, ja, bin dazu fast schon gezwungen, darauf einzugehen, um die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen und an meinen Verein zu binden. Der Verein erkennt als Kopplungsorganisation, er analysiert und bewertet damit verbundene Entwicklungen, aber auch Gefahren, und reagiert über das Ganze, also über seine Öffentlichkeitsarbeit und sein Marketing und die sozialen Medien oder Blogbeiträge oder Artikel, mit Ideen und Reaktionsmöglichkeiten darauf, um sein, in Anführungszeichen, Überleben, aber auch seine Kooperationsfreudigkeit und Bereitschaft zu signalisieren, dann Überleben zu sichern und seine Position in der Gesellschaft zu festigen.
Schauen wir mal nach Schleswig-Holstein. Hier gibt es ein ganz spannendes Programm, was das Thema der regionalen Kooperation auch noch mal in der Praxis widerspiegelt. Wir haben die letzten Jahre eine Engagementstrategie Schleswig-Holstein gehabt, die Programm-Kommunen hier gefördert hat. Das Land unterstützt also engagementfreundliche kommunale Vorhaben durch Vernetzung, Vermittlung von Know-how und der Förderung als Initiator von Projekten mit ganz konkreten Maßnahmen. Und schaut euch mal die Landkarte an von Schleswig-Holstein. Da sehen wir, dass diese Programm-Kommunen im ganzen Land verteilt sind, einige an der Westküste, in Südschleswig-Holstein, im Hamburger Raum, aber auch im Norden bei Flensburg. Hier gibt es zwei in Neumünster in der Mitte. Und diese Programm-Kommunen wirken, die ja wie der Trainer für regionale Kooperationen, kann man fast sagen. Sie sprechen die Vereine in ihrer Kommune direkt an, sie fördern sie, sie bringen sie zusammen, sie machen gemeinsame Veranstaltungen, gemeinsame Maßnahmen werden durchgeführt, um die Kooperation noch stärker zu fördern und die Region noch stärker herauszustellen. Und diese Programm-Kommunen könnt ihr euch gerne auch noch mal auf der Homepage anschauen. Oder steht euch dann noch mal den Link dazu. Haben ganz interessante gemeinsame Veranstaltungen über die Vereine abgebildet, also sozusagen Multi-, auf Multivereinsebene eingebildet, angeboten und sind dann auch im Kontakt mit den Medien, mit der Wirtschaft etc. Und das ist ein ganz spannendes Konstrukt, was wir hier in Schleswig-Holstein haben, wo sehr viel regionale Kooperation einfach durch diese Programm-Kommunen entsteht.
Ja, ohne Kooperation geht es nicht. Und ich erinnere euch noch mal an das Bild, was ich am Anfang gezeigt hatte, von diesem Lego-Haufen, der ganz chaotisch war. Und mein Statement und meine Botschaft heute mit dem Webinar ist: Kooperationen schaffen auch Ordnung. Sie schaffen nicht nur Ordnung, indem ich meine Bedürfnisse als Verein sortieren kann, sie ordnen auch das Vereinsleben, die Vereinsstruktur, die Vereinskommunikation und führen dazu, dass der Verein aufgeräumter wirkt, klarer kommunizieren kann, klarer weiß, was er möchte und was er nicht möchte und welche Bedürfnisse er durch welchen Akteur in der Region zufriedenstellend kann.
Ich bedanke mich ganz herzlich und freue mich auf den Austausch.