Wir haben das natürlich am Anfang gesetzt, weil es eine Basis bildet, um später auch die Projektanträge aufzusetzen. Aber gerade auch aus diesem Hintergrund, weil man doch einfach auch dieses Gefühl kennt: Es ist immer irgendwie da, den ein oder anderen Förderer hat man bestimmt verpasst, der exakt auf einen zugeschnitten ist. Oder dann hat man mal gehört, dass es eine Stiftung gibt, die einen ähnlich aufgestellten Verein vielleicht fördert, und man denkt: Meine Güte, woher weißt du eigentlich, wer das ist? Ich habe von der Stiftung vielleicht noch gar nichts gehört. So nicht selten hat man deswegen einfach auch das Gefühl, dass diese Förderlandschaft sich eigentlich so ein bisschen wie so ein Dschungel anfühlt, wo man weder die richtige Ausrüstung hat noch eigentlich weiß, wo der Anfang des Weges ist. Genau deswegen wollte ich heute mit euch dieses Thema besprechen, damit dieses diffuse Gefühl von "da draußen ist doch was, nur ich finde es nicht" etwas geändert und abgemildert wird.
So, wer suchet, der findet. Recherchieren ist eine aktive und systematische Tätigkeit. In den nächsten 40 Minuten möchte ich da auch über die Voraussetzungen sprechen und einen Einblick in die Herangehensweise und dann noch mal auf die Fördermittel geben.
Insofern spreche ich erstmal zunächst auch auf das, was es in der Vorbereitung geht, bevor ich überhaupt anfange zu recherchieren. Womit muss ich mich eigentlich beschäftigen, damit ich auch den richtigen Match finde? Im Weiteren wollte ich denn eingehen auf vor allen Dingen öffentliche Fördermittel und Förderstiftungen, um dann noch mal zum Schluss ein bisschen auch auf diese Suchstrategien einzugehen: Wie kann man überhaupt rangehen? Wo sollte man anfangen, vielleicht auch, um eine eigene Datenbank aufzubauen? Gleichzeitig möchte ich mit dieser Herangehensweise auch ein Verständnis einfach für die Systematik der Förderlandschaft geben, weil dann kann jeder, egal in welchem Feld er tätig ist oder ob er eine kleine Förderung braucht oder vielleicht auch eine größere Förderung braucht, selber vielleicht anfangen, diesen Weg zu finden, um dann die Orte aufzuspüren, die dann halt auch die richtige Förderung bereithalten.
Ich habe mir aber erstmal angeguckt: Ja, in welchem Bereich bewegen wir uns eigentlich? Also, wer die Finanzierung seiner Vereinsaktivitäten und seiner Projekte plant, kann natürlich unterschiedliche Wege gehen. Er kann auch mit unterschiedlichen Finanzierern arbeiten. Er kann einfach sehen: Wer passt zu mir am besten? Und jetzt, wenn wir uns einfach mal diese Landschaft angucken, die nicht vollständig ist, aber man kann sich natürlich, so wie wir jetzt rechts unten vielleicht sehen, sich komplett in der Förderung auf Spender konzentrieren. Er kann stark in das Spendenwesen eingehen, was sich damit auseinandersetzt, Privatpersonen und Freunde zu finden, die halt auch seine eigenen Aktivitäten unterstützen, zum Beispiel einfach beim Crowdfunding oder aber auch mit dem klassischen Spendenbrief. So andere wiederum wählen vielleicht einfach die Mittel, um sozusagen – okay, unsere Kooperationspartner sind vielleicht auch Unternehmen, die mit uns in unserer Region oder auch landesweit unsere Ziele miteinander teilen, so dass man im Bereich des Sponsorings oder auch als Spende einfach eher mit den Unternehmen die Finanzierung angeht.
Ich wollte heute aber sprechen über diesen Bereich, den ich hier mehr oder weniger in Blau dargestellt habe und mit "öffentliche Förderung" beschreibe. Das gibt natürlich unterschiedliche Ebenen. Einmal gibt es öffentliche Fördermittel, die sich sozusagen auf Bundesebene beziehen. Dann gibt es aber auch diejenigen, die nur aus den Bundesländern kommen, und dann noch runtergebrochen den Bereich, wo natürlich auch Städte und Kommunen Geld einsetzen, um zusammen mit euch einfach bestimmte Projekte und Ziele umzusetzen. Hinzugenommen habe ich deswegen auch den Bereich Förderstiftungen und unten auch zu sehen nach dem Bereich Lotterien, weil das auch Bereiche sind, die in ähnlicher Art und Weise Förderprogramme ausschreiben. Das heißt, es sind diejenigen, die ihre Ziele in Programmen beschreiben, Förderrichtlinien erstellen, sich bereits Gedanken gemacht haben, mit wem sie zusammenarbeiten wollen, so dass es ihnen möglich ist, die richtigen Förderer zu finden.
So, denn im Endeffekt, wenn wir jetzt darüber nachdenken, worum es eigentlich geht, wenn man einen Finanzierer beziehungsweise einen Kofinanzierer sucht, ist es ja im Endeffekt, dass beide Parteien – also derjenige, der Fördermittel hat und Fördermittel vergeben will, aber auch derjenige, der Fördermittel sucht – dass die im Endeffekt sehen wollen, dass man Ziele, die man gemeinsam verfolgen will, auch in Übereinstimmung bringt. Es wird ja nichts, wenn man Fördermittel hat, die sich auf den Bereich der Förderung des Umweltschutzes beziehen, zum Beispiel, und dann Personen hat oder Organisationen hat, die bei ihnen anfragen, die aber in dem Bereich Denkmalschutz unterwegs sind.
Insofern sind das auch manchmal Ziele, die relativ eng gefasst sind. Andererseits kann es aber auch sein, dass sie bisschen breiter gefasst sind, so dass man dann einfach auch gucken muss: Passen nicht vielleicht doch die Ziele zusammen, je nachdem, ob man das gleiche Ziel verfolgt, aber vielleicht unterschiedliche Wege gehen will? Manchmal fragt sie: Wo findet man denn diese Ziele? Ansonsten hat man immer nur Personen oder Organisationsnamen, Förderprogramme, die man dort sehen kann. Aber das, wo sich diese Antworten finden lassen, sind natürlich in Satzungen von Stiftungen. Aber auch sinnvoll ist es auch immer, wenn man mal Koalitionsvereinbarungen liest. Dort finden sich auch die Ziele, die sich Parteien vorgenommen haben, in der nächsten Legislaturperiode umzusetzen. Das trifft auf den Bund zu, das trifft auf die Länder zu, aber im Endeffekt auch auf Landkreise und Städte.
Insgesamt werden dort diese Ziele und das, was man sich vorstellt als derjenige, der Fördermittelgeber ist, im Endeffekt in Förderrichtlinien verfasst, um natürlich auch denjenigen, die sich darauf einstellen wollen, genau denjenigen zu finden, der sozusagen zu ihnen passt. Bei den öffentlichen Förderungen sind es ja Mittel, die sich aus Steuergeldern erheben und im Endeffekt auch durch den Haushalt festgeschrieben sind. Insofern gibt es dort auch gesetzliche Rahmenbedingungen, die über die Förderrichtlinien auch festgeschrieben werden.
So, fangen wir mal an einfach zu sehen, wenn es gerade um das Match hingeht. Vielleicht sind ja da diejenigen – Matching gibt es sicherlich bei den Dating-Portalen, sind diejenigen, die das sicherlich am ausgereiftesten mittlerweile bieten. Man hat das auch schon öfter versucht, tatsächlich Förderorganisationen und Fördersuchende zusammenzubringen. Das hat leider noch nicht so richtig geklappt, weil es doch sehr viele Bedingungen sind, die vielleicht doch zwischen den Zeilen zu lesen sind. Insofern kann man einfach aber auch sich zunächst einmal drauf konzentrieren bei der Recherche: Wenn ich überhaupt anfange, mich dafür zu interessieren, wer ist denn derjenige, der für mich in Frage kommt? Wer teilt meine Ziele? Mit wem kann ich tatsächlich auch das umsetzen, was mich vorantreibt? So, da würde ich einfach erstmal sagen, dass man sich auch bestimmte Merkmale bereithält, die wichtig später sind, um diese Matches zu erhalten.
Es betrifft vor allen Dingen einmal die Organisation, die eigene Organisation. Denn es ist wichtig einfach zu sehen: Welche Rechtsform hat denn euer Verein? Also, es gibt natürlich – ist man ein eingetragener Verein und hat man die Gemeinnützigkeit? Ist man eine gemeinnützige GmbH? Ist man eine Stiftung, eine Stiftung öffentlichen Rechts oder eine Stiftung privaten Rechts? Das spielt später sicherlich eine Rolle, wenn es darum geht, ob Förderung überhaupt möglich ist oder ob auch andere Bereiche zum Beispiel in Frage kommen, gerade was die gemeinnützigen GmbHs angeht. Dazu sicherlich sollte man sich auch das Bewusstsein schaffen, einfach zu sehen, ob man vielleicht Teil eines Verbandes ist. Das betrifft gerade die Wohlfahrtsverbände oder auch den Sport, aber auch bei der Landeskirche gibt es einfach bestimmte Förderungen, die einfach für andere Vereine nicht zur Verfügung stehen.
Ganz wichtig ist natürlich einfach zu wissen, im Rahmen welcher gemeinnützigen Zwecke eure Aktivitäten umgesetzt werden. Das ist manchen gar nicht so richtig bewusst. Das findet man vor allen Dingen da, und das sollte man auch öfter im Vorfeld nachschlagen, wie das in eurer Satzung formuliert ist. Das betrifft vor allen Dingen dann einfach den Bereich, wenn es darum geht, eine Stiftung zu finden, die sich mit den Zwecken auseinandersetzt, die auch ihr verfolgt. Richtiger Hinweis ist da: Wenn das nicht ganz ausgeschrieben ist in eurer Satzung, kann man das dort auch noch mal in Paragraph 52 Abgabenordnung nachlesen.
Sicherlich sind weitere Merkmale einfach auch noch mal zu scannen: Was habt ihr eigentlich? Seid ihr eigentlich mehr im urbanen Raum unterwegs oder im ländlichen Raum? Habt ihr einen bestimmten Aktionsradius, der geografisch ist? Also betrifft das eine bestimmte Region oder ein Bundesland, oder ist das flächendeckend Deutschland oder sogar noch weiter? Auch, für welche Personengruppe ihr diese Zwecke umsetzt – sicherlich ist es etwas, wo man einfach sehen kann: Betrifft das ein bestimmtes Alter? Also nicht nur einfach zu sehen, haben wir Jugendliche, sondern welches Alter ist es? Oder sind das Kinder, die im Vorschulalter sind, oder Jugendliche, die einfach den Übergang zwischen Schule und Beruf zum Beispiel haben? Das sind Kriterien, derer man sich bewusst sein sollte, einfach genauer, also auch zu beschreiben, wer man selber ist.
Das Gleiche betrifft natürlich auch diesen Bereich: Welches Wirkungsfeld? In welchem Wirkungsfeld arbeitet ihr denn? Also gibt es einfach einen gesellschaftlichen Bereich, in dem ihr arbeitet? Habt ihr vielleicht auch eine gesellschaftliche Herausforderung, und ihr habt die Lösung dafür? Also das ist im Grunde eigentlich eine Grundlage dafür, um nicht nur nach Zwecken später zu suchen, sondern vor allen Dingen auch nach Stichworten, die sich mit aktuellen Debatten verbinden lassen oder dann in Übereinstimmung mit politischen Zielen zu setzen sind. Ich habe nur mal einfach ein paar Dinge hier aufgeführt, gerade was das Wirkungsfeld angeht. Ich glaube, das sind auch Argumentationshilfen, die später in einem Projektantrag helfen, auch zu sehen, in welchem Rahmen sich das Ganze abspielt. Habt ihr eine bestimmte Rolle in dem Themenfeld? Seid ihr dort etwa diejenigen, die ein Themenfeld als Pionier bearbeiten, gerade was, sag mal, vor einigen Jahren der ländliche Raum gewesen ist und der Stadtentwicklung? Seid ihr diejenigen, die sozusagen eine Lösung für den Leerstand im ländlichen Raum haben? Das sind alles Sachen, die ihr vielleicht im Vorfeld bearbeiten solltet.
Das andere ist gerade auch für kleinere Organisationen und Vereine, die sich jetzt auch im lokalen Rahmen bewegen, sich einfach mal zu vergegenwärtigen, für welche Verwaltungseinheit man sozusagen auf der anderen Seite sich zuordnen lässt. Also ist es mehr in dem Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, also bei den Jugendämtern zu sehen, oder bei den Ministerien für Familie und Jugend? Oder ist es der Bereich, der im Bereich Umweltschutz jetzt in den Ministerien im Bund zu sehen ist? Es ist wichtig einfach, mehr oder weniger den richtigen Ansprechpartner auch zu finden.
Der dritte Bereich, der sich vielleicht ein bisschen konkreter dann auch noch mal jetzt auch direkt auf ein Projekt bezieht, ist, das auch genauer zu erforschen und vorher festzuhalten: Welche Art von Mitteln werden denn überhaupt benötigt? Sind das zum Beispiel eher kleinere Beträge, wo man einfach sagt: Okay, es geht darum, für die Umsetzung einer Ferienfreizeit etwas zu bekommen? Etwas anderes ist es zum Beispiel zu sagen: Ich habe tatsächlich eine sogenannte investive Maßnahme. Das betrifft zum Beispiel Bauinvestitionen, vielleicht auch Personal und die Energiekosten, oder etwas, was auch langfristig halten soll, wie die Digitalisierung. Das sind Punkte, die konkret aufgeschrieben werden sollten.
Sicherlich ist es auch wichtig einfach, in Hinblick auf die unterschiedlichen Fördermittelgeber zu sehen: Wie hoch sind denn die Mittel? Also brauche ich jetzt tatsächlich 2.500 Euro, oder sind es tatsächlich vielleicht 50.000 Euro oder sogar mehr? Da wäre es natürlich sinnvoll, dass man sich im Vorfeld auch schon einen konkreten Finanzierungsplan erstellt, wo man einfach auch untergliedern kann, vielleicht für welche Aspekte, für welche Teile dieser Finanzierung vielleicht auch unterschiedliche Förderer in Betracht gezogen werden können.
Ein ganz wichtiger Punkt, wenn sicherlich die meisten von euch wissen, ist natürlich der Bereich: Wann werden die Mittel benötigt? Also das zielt natürlich darauf ab, dass man die Antragsfristen und die Prozesse, die dann auf der anderen Seite zu beschreiben sind, zu beachten sind.
So, jetzt geht es aber vielleicht darum: Wo und wie finde ich denn eigentlich was? Wie gehe ich denn da einfach los? Wie, welche Arten von vielleicht Recherchestrategien gibt es vielleicht auch? Und ich habe mir das mal überlegt, habe gedacht: Was mache ich denn eigentlich so selber? Wie gehe ich da eigentlich ran? Und dann gedacht: Okay, es gibt dann meistens eine Situation, wo man ganz gezielt für ein Projekt nach einer Förderung sucht. Das heißt, man hat natürlich sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht: Was ist das Projekt? Wie viel Mittel brauche ich dafür? Welche Art von Mitteln brauche ich auch dafür? Ist es vielleicht auch immer nur Geld, oder wäre es vielleicht auch was anderes? Das ist sozusagen dann der Punkt, wo ich direkt in bestimmte Datenbanken reingehe und gezielt nach den Stichworten suche, die ich mir vorher festgelegt habe.
Das andere, das ist so eine Strategie, das mache ich zwischendrin immer mal wieder, auch vielleicht um mehr Inspiration zu holen, wenn einem noch nicht so ganz klar ist – es ist vielleicht auch etwas Neues – wo man auch vielleicht auf der anderen Seite noch gar keine Vorstellung davon hat, wer überhaupt sowas fördern könnte. Dann ist es vielleicht eher so eine Art, ja, Stöbern oder Artikel lesen, unterschiedliche Arten heranzugehen, um mich mal so ein bisschen umzuschauen. Ich höre dann auch mal, was andere sagen, und überlege mir vor allen Dingen, dass ich ein bestimmtes Stichwort eingebe und mal schaue, wer vielleicht solche Projekte bereits in der letzten Zeit gefördert hat. So, das ist aber etwas, wo ich dann denke, dass das eine Herangehensweise ist, die vielleicht auch eher mittelfristig zu betrachten ist, dass es immer etwas ist, wo man sich auf dem Laufenden hält und das sozusagen auch notiert und vielleicht nicht unbedingt direkt umsetzen kann.
Es kann natürlich sein, wenn man sich dann so umschaut oder vielleicht auch mal von jemandem anderen einen Tipp bekommt, dass es dann relativ schnell gehen muss, weil man plötzlich feststellt: Ach super, da ist ja genau das Förderprogramm, da ist die Ausschreibung fast schon abgelaufen, da muss ich mich jetzt beeilen. Dann sollte man natürlich auch die Projektbeschreibung und die Beschreibung seiner eigenen Organisation parat haben.
So, die andere, und das ist vielleicht eher so eine langfristige Art und Weise, dass man sich nicht nur kurzfristig mal umschaut und sagt: Ach, hier ist genau das, das brauche ich jetzt, und das kann ich im halben Jahr umsetzen, sondern dass man anfängt, vielleicht auch mal eine eigene Liste anzulegen, um dann einzutragen, welche unterschiedlichen Förderprogramme einem sozusagen in der Zeit über den Weg laufen, oder eine Stiftung, von der man gehört hat, die in den Bereich Kinder- und Jugendarbeit oder Umweltschutz oder so tätig ist, dass man sich da einfach die Kontakte merkt und dann weitergeht.
Insofern ist es auch einfach eine Art und Weise, wie man recherchiert, wo und wie man das macht. So, das nennt man vielleicht Desktop-Research, wo man eigentlich von zu Hause aus, von seinem Platz sich vor allen Dingen online im Internet unterwegs ist. Dort kann man auch digital Datenbanken einsehen und Listen. Früher gab es Bücher. Insofern ist es einfach einfacher geworden, dass man dort auch leichter recherchieren kann. Man kann aber auch sozusagen andersrum machen, dass man einfach mal schaut: Welche Stichworte sind das, die mein Projekt beschreiben, und in Zusammenhang mit bestimmten Stichworten wie Förderung oder Förderprogramm einfach mal eingibt und guckt, was dann passiert?
Eine wichtige Art und Weise natürlich auch, immer auf dem Laufenden zu sein – das ist vielleicht auch eine Voraussetzung beim Recherchieren – ist zu sehen, wer sich bereits vielleicht im Vorfeld schon mit diesem Thema auseinandersetzt. Da kann ich vielleicht zu zwei, drei Blogs – habe ich hier mit reingeschrieben. Es gibt einen, Fördermittel-Wissenswert.de. Dort ist ganz interessant, da werden auch unter bestimmten Zwecken immer mal wieder Förderprogramme vorgestellt und auch auf aktuelle hingewiesen. Also es lohnt sich wirklich, dort auch öfter mal vorbeizuschauen, genauso wie bei Das-Foerdermittel.de. Dort werden auch sehr mit sehr vielen Beispielen unterlegt eigentlich auch die Herangehensweise und die Fördermittel dargelegt.
Das sind nur einige, die ich jetzt genannt habe. Das sind Beispiele. Es gibt natürlich auch mehr. Also sicherlich gibt es das Stiftungswesen-Magazin, wo man sich einfach kontinuierlich auch im Laufenden hält und auch einfach lesen kann, sozusagen von anderer Seite, wenn man den Blick wechselt, einfach zu sehen, worüber schreiben genau diejenigen, die halt auch fördern. Also da kann man auch immer sehr viel lernen, wenn man sich genau in diesen Bereichen umschaut.
Ein wichtiger Aspekt – ich glaube, das ist das, was man beim Stiftungswesen oder Fördermittel-Akquise in dieser Recherchephase eigentlich auch immer wieder hat – das ist, egal wo man hingeht, man geht auf Informationsveranstaltungen oder Tagungen. Dort hat man im Endeffekt vielleicht so einen kleinen Raster auch für sich selber mittlerweile dann irgendwann im Kopf, wo man einfach genau weiß: Das ist etwas, da kann ich jemanden treffen, ich höre von jemandem und merke dann, das passt ganz gut, so dass man da einen Haken setzen kann.
Ein anderer, ja, vielleicht ein kleiner Tipp von mir: Wenn man sich so ein bisschen umschauen will und vielleicht Stiftungen oder Förderprogramme kennenlernen will, ist es eigentlich auch immer ganz gut, einfach auf den Webseiten derjenigen mal sich umzuschauen, die ebenfalls mit diesen Themen beschäftigt sind, weil dort kann man manchmal sehen unter den Fördererhinweisen, dass man vielleicht dort auch jemanden findet, den man vielleicht vorher noch nicht kannte.
Ich wollte jetzt auch einmal vielleicht darauf eingehen, wo man tatsächlich die Förderprogramme findet. Ganz konkret ist es sicherlich nach wie vor einfach die Datenbank, die auch für Bund, Land und EU-Förderprogramme die wichtigste ist. Das ist die Foerderdatenbank.de. Hier kann man eigentlich gleich auch in deren Assistenten, Förderassistenten, im Grunde eigentlich sehen, welche Programme zurzeit aktuell in Deutschland mit welchen Mitteln gefördert werden. Also vielleicht, wenn Sie es gut erkennen können – ich habe meinen Screenshot gemacht – dass der Filter eigentlich genau die Struktur auch der Förderung und der Kriterien der öffentlichen Hand widerspiegelt.
Auf der einen Seite sind es zum Beispiel – das wichtigste Kriterium ist sicherlich in Deutschland auch zu sehen, welches Fördergebiet ist es. Da verbergen sich natürlich die Bundesländer dahinter, so dass dann im Endeffekt klar ist, dass man natürlich auch bestimmte Fördermittel, die jetzt nur auf Landesebene ausgegeben werden, genau dort auch finden kann.
Ein wichtiger Bereich ist eher der Förderbereich. Dort sind dann mehr die Themen beschrieben, ob es für die Kinder- und Jugendarbeit ist, ob es der Umweltbereich ist. Förderungen sind so – die Förderberechtigten sind ganz interessant einfach zu wissen. Das ist das, was man sich natürlich vergegenwärtigen muss: Diese Förderung der öffentlichen Hand sind natürlich nur zu einem Teil auch natürlich auf die gemeinnützigen Organisationen ausgerichtet, sondern ein ganz großer Bereich sind natürlich auch die kleinen und mittleren Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Kultureinrichtungen, die dort natürlich auch als Förderberechtigte eingestellt sind.
Förderart – natürlich für die meisten gemeinnützigen Organisationen der Zuschuss. Ansonsten gibt es natürlich auch Kredite und Bürgschaften, die aber natürlich eher nicht für die kleineren gemeinnützigen Organisationen in Frage kommen. Der Fördergeber – das ist ja natürlich auch der Bereich Bund, Land oder EU.
Es gibt ja noch ein bisschen – sozusagen ist es ein bisschen schwierig jetzt. Das sollte man vielleicht einfach mal ausprobieren. Da kann man einfach viele Dinge durchklicken, so dass man dann vielleicht durch die Recherche mit einem Stichwort versehen, aber auch sehen kann: Was gibt es in meinem Bundesland für welchen Bereich als Zuschuss?
Zu den aktuellen Fördermitteln – ganz sinnvoll ist es auch, oder relativ wichtig ist es natürlich auch, dass es nicht nur zu sehen ist, dass diese Fördermittelprogramme benannt werden, sondern wenn man dann draufklickt, gibt es auch die gesetzlichen Hinweise. Das heißt, das sind die längeren Texte, was die Förderrichtlinien angeht. Das ist also etwas, was man vielleicht einfach als Grundvoraussetzung mitbringen muss, wenn man Fördermittel-Akquise bei den Förderprogrammen macht: Man muss viel und lange Texte lesen, Durchhaltevermögen haben, um auch sozusagen in dem Kleingedruckten ganz bis unten einfach zu merken: Passt das Programm auf mich, oder ist es leider doch etwas, was nicht in Frage kommt aufgrund eines Kriteriums, das dann dort vielleicht in der Oberfläche erstmal nicht sichtbar war?
Ich möchte vielleicht doch noch mal ein bisschen auf dieses Thema auch eingehen, wie man vielleicht auch mit einem Blickwechsel auch versteht, in welche Richtung heutzutage oder aktuell auch gefördert wird. Also man kann sicherlich einen Wandel feststellen, jetzt nachdem die neue Bundesregierung mit dem neuen Koalitionsvertrag sozusagen angetreten ist, dass man jetzt merkt, dass sich langsam auch Förderprogramme – dass Förderprogramme umgebaut werden, dass Förderziele auch andere sind als in den Jahren zuvor. Manche ziehen sich natürlich, wie vielleicht die Digitalstrategie, schon weiter. Aber im Endeffekt geht es einfach auch darum zu gucken, in welchem gesellschaftlichen Umfeld man sich vielleicht für seinen eigenen Verein befindet.
Ich habe jetzt auch noch mal ein paar Beispiele aufgeführt. Wichtig finde ich vielleicht einfach zu sehen, dass auch bei den Ministerien mittlerweile sehr viel Informationen vorhanden sind, die einfach auch Klarheit und Transparenz bieten, welche Ziele in der Politik vorhanden sind und mit welchen Förderinstrumenten dort diese Ziele erreicht werden sollen. Weil Förderprogramme sind im Endeffekt natürlich ein Anreiz oder sozusagen auch ein – also jetzt nicht nur ein finanzieller Anreiz, sondern auch ein Aufruf dafür, sich sozusagen mit diesen Zielen zu verbinden und gemeinsam diese zu erreichen.
Sicherlich ist es so, dass man direkt bei den Bundesministerien nicht unbedingt sofort auf das Antragsformular kommt, aber man hat auf jeden Fall eine Richtung, in der man später auch suchen kann, um dann halt die richtigen Förderprogramme zum Beispiel in dieser Fördermittel-Datenbank eigentlich auch zu finden. Ich habe sozusagen auch die Links mit reingeschrieben, so dass man im Nachgang, dass wenn die Präsentation euch zugeschickt wird, dort auch einfach mal ein bisschen drin stöbern kann, lesen kann. Sicherlich wird man da auch merken, dass man sich in bestimmten Feldern bewegt und die auch euer Engagement beschreiben und Futter bietet eigentlich auch, um genau später Förderanträge zu untermauern.
Ich habe auch gemerkt, es ist natürlich wirklich schwierig. Je nachdem, manchmal ist es so, dass es Geld, was von der EU kommt, nicht unbedingt nur auf der EU-Ebene ausgegeben wird, sondern manchmal sind es auch Gelder, die auch in den Städten und Gemeinden ausgeschüttet werden. Manche Fördermittel – jedes Bundesland nutzt auch Fördermittel, um sie in die eigenen Förderziele mit einzubinden. Deswegen ist es auch nicht unbedingt von der Bezeichnung her immer das Gleiche. Also ein Programm kann in einem Bundesland Regionalbudget heißen und in einem anderen Bundesland Kleinprojektefonds. Insofern ist es tatsächlich manchmal verwirrend, wo man sich – an wen man sich wenden muss, um denn genau diese Fördermittel zu bekommen. Aber da hilft sicherlich die Datenbank auf jeden Fall.
Hier habe ich deswegen auch noch mal einige Beispiele genannt, weil mittlerweile ist es tatsächlich so, dass relativ viele Plattformen gibt, die sehr speziell für den eigenen Förderbereich doch auch Hilfestellung bieten, so etwa einfach für den Kulturbereich. Oder auch, wenn man auf Landesebene unterwegs ist, dann direkt in den Ministerien zu gucken. Auch dort gibt es teilweise Förderlotsen, so dass da Mitarbeiter sich auch die Mühe gemacht haben zu schauen: Wie kann man es denen möglichst erleichtern, die Fördermittel oder die sozusagen gemeinsam mit dem Land Programme umsetzen wollen, dass die auch genau an diese Programme und an die Gelder kommen?
Eine andere Möglichkeit ist, wie zum Beispiel in Sachsen, dort wird über die Sächsische Aufbaubank alle Fördermittelprogramme abgewickelt. Insofern gibt es dort auch eine relativ gute Übersicht, wo man sich auch dann, je nachdem, wer man ist – also ein Unternehmen oder ein Verein oder Verband – auf die richtigen Fördermittelprogramme kommen kann.
Ein anderes ist: Manchmal ist es aber auch so, dass halt Projektträger wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die eigentlich für das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine ganze Reihe von Förderprojekten umsetzen, dort findet man dann sozusagen in einem vielleicht nicht gleich ersichtlichen Rahmen die Förderprogramme.
Ein anderer Bereich, auf den ich jetzt eingehen wollte, sind die Stiftungen, und da aber im Grunde eigentlich auch nur ein Teilbereich der Stiftungen. Es ist so, dass es mittlerweile fast 25.000 rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts gibt. Es gibt dann noch eine ganze Reihe von Stiftungen öffentlichen Rechts und dann eine noch unbekannte Zahl von Treuhandstiftungen. Insofern trifft es hier wieder zu, dass man das Gefühl hat, es ist eine sehr große Zahl an Möglichkeiten, die einem da erstmal zur Verfügung stehen, wenn man auf der Suche nach dem Kofinanzierer und dem Förderer ist.
Da gibt es einfach eine Richtung, die man beachten sollte. Denn es gibt eine ganze Reihe von Stiftungen, die sozusagen ihren Stiftungszweck durch eigene Programme und eigenes Handeln umsetzen. Sie werden keine Fördermittel ausschütten. Das sind die sogenannten operativen. Und deswegen sind es eigentlich diejenigen – wenn man Fördermittel sucht, dass man sich an die Förderstiftungen oder fördernden Stiftungen wendet, die im Endeffekt indirekt ihre Stiftungszwecke umsetzen, indem sie Mittel an Dritte vergeben, um gemeinsame Programme umzusetzen.
Es klingt immer sehr viel, wenn man sagt, es gibt dort 25.000 Stiftungen, man muss nur die eine finden. Das stimmt. Vielleicht ist es jetzt auch einfach zu sehen oder noch mal zurückzugehen auf diesen Bereich, sich selbst zu vergegenwärtigen, warum man zunächst auch mit sich und dem eigenen Projekt sich zunächst beschäftigen sollte. Es ist auch nichts, wenn man tatsächlich auf der Suche ist nach Fördermitteln, sag ich mal, über 20.000 Euro, dann muss man einfach beachten, dass ungefähr zwei Drittel aller Stiftungen in Deutschland ein Vermögen unter einer Million Euro haben. Das ist in der aktuellen Zinslage nicht sehr viel. Das sind zum Beispiel 20.000 Euro Rendite und Erträge, auf die, ja, sozusagen die Basis bildet, um überhaupt Fördermittel auszuschütten. Das ist auch für eine Stiftung mittlerweile eine größere Summe.
Ein anderer Bereich, auf den ich noch mal eingehen wollte, sind auch die Lotterien und die Medienfonds. Die habe ich jetzt auch mit reingenommen, weil es auch diejenigen sind, die sozusagen festgeschriebene Förderrichtlinien haben, die sich also im Vorfeld überlegt haben: Welche Themen wollen sie fördern? In welchem Zweckbereich sind sie unterwegs? Welche Art von Projekten und Programmen wollen sie tatsächlich unterstützen? Hier habe ich auf jeden Fall einfach mal eine Liste mit den gängigen Lotterien erstellt. Die meisten werden sicherlich bekannt sein.
Vielleicht kann man noch mal irgendwo Umweltlotterie herausgreifen. Das ist eine, die jetzt nur ausschließlich im norddeutschen Raum Förderung ausschüttet, wie auch die Umweltlotterie von Lotto Hessen. Genau, die heißt so. Diese sind sozusagen auch landesweit nur mit Projekten unterwegs. Aber es gibt auch eine relativ unbekannte, wo man sagen kann, die Bildungschancen GmbH, die ist relativ neu. Das ist auch vom Stifterverband initiierte Lotterie, die sich exakt in diesem Bereich Bildung oder sich diesem Thema Bildung verschrieben hat.
Als Vertreter dieser Medien- oder Spendendienste habe ich jetzt einfach mal Ein Herz für Kinder genommen. Das ist auch eine, die relativ bekannt ist. Es gibt dann natürlich auch verschiedene – kennt man vielleicht auch denn gerade zu Weihnachten. Gibt es doch die eine oder andere, die dann auch über die Medien weit gestreut wird, so dass man dort sich auch sicherlich um die Weihnachtszeit bewerben kann.
Ich wollte vielleicht noch mal zurückgehen auch, und das ist vielleicht doch mal ein Unterschied zu sehen zwischen den Förderprogrammen der öffentlichen Hand und den Förderrichtlinien von Stiftungen oder auch der Lotterien. Bei den Förderprogrammen der öffentlichen Hand sind die Förderrichtlinien relativ oder sehr festgeschrieben. Sie beinhalten alle Rahmenbedingungen, die in Frage kommen. Stiftungen sind im Grunde etwas flexibler in der Handhabung, was sozusagen die Umsetzung manchmal oder die Kooperationsfähigkeit mit Vereinen angeht. Auf der anderen Seite haben Stiftungen dadurch, dass sie ihren Satzungszweck einmal zu Beginn der Stiftungsgründung festgeschrieben haben, da einen doch sehr festgesteckten Rahmen, den sie auch später nicht verlassen können. Da sollte man denn auch darauf achten. Also es macht auch immer Sinn, tatsächlich die Satzung der Stiftung zu lesen, wenn keine weiteren Förderrichtlinien vorhanden sind.
Weitere Angebote, die vielleicht so ein bisschen übergreifend sind, wo man einfach sagen kann: Ja, bei den einen muss ich beim Bundesverband Deutscher Stiftungen in den Bereich der Stiftungen schauen. Bei den anderen habe ich Kriterien, die jetzt nur auf bestimmte große thematische Felder zielen. Da würde ich doch jetzt auch noch mal die Datenbank der DSE jetzt noch mal vielleicht hervorheben, die jetzt im Aufbau ist, so dass eigentlich dort geschaut wird, dass natürlich möglichst viele Förderprogramme, die vielleicht auch insbesondere im ländlichen Raum oder für kleinere Vereine sich besonders eignen, dass dort auch auf relativ einfache Art und Weise dort Förderprogramme auch eher suchbar sind. Weil das ist das, was man natürlich merkt, wenn man die anderen Datenbanken sich anschaut, also die entweder der öffentlichen, der Foerderdatenbank.de, oder das Stiftungsregister, die immer sehr, sehr auf die rechtlichen Förderbedingungen ausgerichtet sind und deswegen manchmal nicht sehr verständlich sind, wie man – warum man dort vielleicht unter den eigenen Stichworten keine Förderprogramme findet.
Ein anderer Bereich ist auch der Hinweis Deutscher Engagementpreis. Dort werden sozusagen also die meisten oder viele der Wettbewerbe und Preise auch immer aktuell gehalten. Also da lohnt es sich auch immer reinzuschauen.
Ich komme jetzt auch langsam zum Schluss. Unsere Zeit ist fast schon abgelaufen. Man kann viel darüber reden, wie man jetzt noch sozusagen weiter tiefer reingeht, auch in die Datenbanken reingeht, oder wie man tatsächlich vielleicht den Anfang findet in diesen Möglichkeiten, die ich vielleicht aufgefächert habe. Aber eine Sache ist, die ich auch immer wieder merke: Man muss sich einfach bei den Bundesministerien, bei den Landesministerien oder vielleicht auch bei bestimmten Stiftungen einfach die Newsletter bestellen und sie dann auch lesen. Also da finden sich sehr viele Hinweise darauf, wann, wo, welche Fördermittel umgesetzt werden, welche auch vielleicht in Planung sind, was sozusagen – wo man dann weiß, da wird was kommen. Man sollte halt auch mit seinem Verein immer thematisch, gesellschaftspolitisch einfach auf der Höhe sein und besonders auf Veranstaltungen auch gut netzwerken.
Netzwerken heißt nicht nur Veranstaltungen, sondern sicherlich auf LinkedIn sich mit denjenigen vernetzen, die auch vielleicht auf der Fördermittelseite stehen. Dort ist es deswegen – ist es im Grunde vielleicht auch wichtig, sich vorher damit auseinanderzusetzen: In welchem Wirkungsfeld ist man unterwegs? Wer sind denn andere Akteure, die die gleichen Ziele haben, damit man halt im Endeffekt auch Förderer und Geförderte und Fördermittelsuchende etwas finden kann? Ich weiß, dass es auch eine Zeitfrage ist. Vielleicht da für die größeren Stiftungen und Vereine – sicherlich kann man dort auch Dienstleister engagieren, speziell wenn es um den Bereich der EU-Fördermittel geht. Oder auch für kleinere Vereine gibt es auch den ein oder anderen, der in Deutschland unterwegs ist.
So, was kann man jetzt tun? Vielleicht auch einfach dieser Punkt: Was kann man morgen tun, wenn man vielleicht sofort anfangen will zu recherchieren, um sich umzutun und einfach zu sehen, wo ist man unterwegs? Ich glaube, gerade für die Vereine, die jetzt mehr sich lokal engagieren, ist es sicherlich der Punkt, sich tatsächlich zu überlegen: Wer sind denn die Fördermittelgeber, die jetzt in meiner Umgebung tatsächlich unterwegs sind? Das sind natürlich als Erstes diejenigen, die städtische Fördermittel oder auch die in der Region, also im Landkreis – entweder ist man dort, dass man sich sofort eher an Kontakte sucht, die jetzt vielleicht einfach den Zwecken entsprechen, wie sie auch selber bei den Vereinen drin sind. Ansonsten kann man natürlich auch darüber hinaus sehen: Wer sind zum Beispiel die Bürgerstiftungen? Wo kann man auch Anlaufpunkte finden? Das wären zum Beispiel für mich auch immer die Freiwilligenagenturen oder andere Multiplikatoren, über die man im Endeffekt auch erfährt, wo vor Ort, lokal, tatsächlich diejenigen sind, die einen unterstützen können. Das ist sozusagen eher, wenn man sich lokal agierend auch auf lokale Förderer bezieht.
Ich glaube, wenn man so relativ spezielle Themenbereiche hat – also vielleicht fällt mir da auch etwas ein, im gesundheitlichen Bereich, wenn es um eine bestimmte Krankheit geht oder einen bestimmten Präventionsbereich, oder wenn man sagt, das Thema Männergesundheit – dann ist es ja etwas, was auch über die lokalen Grenzen der Organisation hinausgeht. Also da würde ich eigentlich vorschlagen, dass man sich da auch erstmal anschaut: Wer ist in diesem eigenen Themenfeld unterwegs? Wer sind die Akteure, die vielleicht auch mit diesem Themenfeld sich beschäftigen? Welche Akteure sind dort diejenigen, die Fördermittel vergeben? Vielleicht sind es aber auch diejenigen, die als Kooperationspartner in Frage kommen oder über die man vielleicht andere Förderprogramme herankommt. Also dass man da eher über die Themen läuft.